KIRCHLEIN

Für Sanierung des Kathi-Baur-Platzes in Kirchlein

Nach der Verabschiedung und der Wahl eines neuen örtlichen Betreuers: (sitzend, v. li.) der neue örtliche Betreuer Thomas Dembowski und der scheidende örtliche Betreuer Ralf Vogt mit (stehend, v. li.) Stadtbaumeister Markus Pülz, Bürgermeisterin Christine Frieß, Pius Schmelzer v... Foto: Roland Dietz

Die Teilnehmergemeinschaft Kirchlein II tagte, weil der örtliche Beauftragte Ralf Vogt aus gesundheitlichen Gründen von diesem Amt zurücktrat. Als Nachfolger wurde Thomas Dembowski einstimmig gewählt.

Die Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft, Beate Schneider, unterstrich bei der Versammlung im Kirchleiner Sportheim, die Bedeutung des Amts. Der örtliche Beauftragte sei das Bindeglied zur Kommune und den höheren Stellen, sagte, Pius Schmelzer vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE). Die Qualität eines Beauftragten spiegele sich oft in der Qualität eines Verfahrens wider. „Ohne solche Menschen im Ehrenamt würde die Gesellschaft kaputt gehen“, erklärte Pius Schmelzer unter dem Beifall der Teilnehmer. Man müsse froh sein das es Leute gibt die einen derartigen Job übernehmen, der die Akzeptanz der Bürger erfordert, und diesen mit viel Engagement ausfüllen.

„Ohne solche Menschen im Ehrenamt würde die Gesellschaft kaputt gehen.“
Pius Schmelzer, Amt für ländliche Entwicklung

„Ralf Vogt hat sich in den sechs Jahren seiner Amtszeit mit Herzblut für seine Ortschaft eingesetzt“ betonte Schmelzer. „Als Mitarbeiter hat er einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des heimatlichen Lebensraums geleistet.“ In Würdigung seiner Tätigkeit überreichte er ihm eine Erinnerungsurkunde.

Der einstimmig gewählte Nachfolger Thomas Dembowski versicherte, dass er das Amt bestmöglich ausführen wolle, um den gestellten Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Beate Schneider, berichtete von einer turnusgemäßen Kassenprüfung. Insgesamt seien bereits 200 000 Euro in die Dorferneuerung geflossen. Finanziert wurden damit die Platzgestaltung am Feuerwehrhaus und die Bepflanzung und Instandsetzung der dortigen Grünflächen. Außerdem ist der Ausbau des Dachgeschosses des Feuerwehrhauses als Dorfgemeinschaftsraum geplant. Die Kostenvereinbarung ist bereits erstellt und genehmigt. Bauträger ist die Stadt Burgkunstadt unter Kostenbeteiligung der Teilnehmergemeinschaft II.

Zuerst wird eine digitale Karte des Kathi-Baur-Platzes erstellt

Als nächstes Projekt steht die Sanierung des Kathi-Baur-Platzes auf dem Programm. Eine Grenzermittlung solle nach Möglichkeit noch in diesem Jahr erfolgen. Die Grenzen werden im Zuge der Amtshilfe mit dem Vermessungsamt festgestellt. Dies sei auch im Sinne einer bestmöglichen Finanzierung. So entstehe eine digitale Karte des Platzes und seiner Umgebung. Bei den anschließenden Planungen solle eine in den unteren Bereich Kirchleins führende Treppe separat berechnet werden. Die Dauer der Planung und der Beginn der Umsetzung werde von den Gegebenheiten abhängig sein. „Hoffen wir, dass nichts mehr dazwischen kommt“, sagte die Vorsitzende dazu. Bürgermeisterin Christine Frieß freute sich über die gelungene Neuwahl eines örtlichen Beauftragten. Sie dankte allen, die am Projekt Dorferneuerung teilgenommen haben. „Der Ortseingang Kirchleins ist ein echtes Schmuckstück geworden“, lobte sie.

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