MAINROTH

Sternsinger wandeln in Mainroth auf neuen Wegen

Sternsinger wandeln in Mainroth auf neuen Wegen
Für die Mainrother Sternsingermädels (v.li.) Pauline, Sophie und Eva war es ganz selbstverständlich, dass sie trotz der Einschränkungen durch Corona wieder dabei sind. Gemeinsam mit Diakon Herbert Mayer sangen sie beim Gottesdienst in Mainroth das Sternsingerlied. Foto: Ingrid Kohles

Die Aktion Dreikönigssingen führt die Sternsinger alljährlich in die Häuser der Menschen, um ihnen den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu bringen. Mit Kreide schreiben sie diesen Segensspruch an die Türen. Die Botschaft der Sternsinger konnte aber in diesem Jahr wegen Corona nicht in gewohnter Weise zu den Menschen kommen, deshalb hat man sich in der Pfarrei Mainroth nach eingehenden Diskussionen für einen anderen Weg entschieden.

Bereits am Neujahrstag begleitete eine Sternsingergruppe Diakon Herbert Mayer zum Gottesdienst in der Johanniskirche in Schwarzach. Nach dem Gottesdienst, bei dem Herbert Mayer im Rahmen des Kanzeltausches predigte, sprachen die Sternsinger den Segen für die Gläubigen im östlichen Pfarrsprengel. Diese konnten dann Segenstüten mit Segensaufklebern, Weihrauchkegeln und der Vorlage für eine Sternsinger-Segensfeier in der Familie mit nach Hause nehmen.

Festgottesdienst in der Pfarrkirche mitgestaltet

Am Dreikönigstag gestalteten die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, die nach völkstümlicher Meinung auch die Namensgeber für das C+M+B im Sternsingersegen sein sollen, den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael mit. Auch hier erhielten die Gläubigen die Segenstüten mit den Segensaufklebern „20*C+M+B+21“ für die Türen ihrer Häuser.

„Die frohe Botschaft der Heiligen Nacht und der Segen Gottes für die Menschen waren noch nie so nötig wie heute“, predigte Diakon Herbert Mayer. Deshalb habe man sich vielerorts andere, kreative Wege überlegt, um diesen besonderen Segen trotz der Kontaktbeschränkungen durch Corona in die Häuser zu bringen. Nachmittags brachten ehrenamtliche Helfer die Segenstüten in alle Haushalte in Mainroth und Main-klein.

Der Leitgedanke der engagierten Mädchen und Jungen, die alljährlich für notleidende Kinder in aller Welt Spenden sammeln, lautet in Coronazeiten: „Heller denn je – die Welt braucht eine frohe Botschaft!“

Für die Mainrother Sternsingermädchen Eva, Pauline und Sophie war es ganz selbstverständlich, dass sie wieder dabei sind. „Aber die Kontakte mit den Menschen und die Freude, wenn wir zu ihnen kommen – das fehlt uns heuer schon“, waren sie sich einig.

Solidarität mit notleidenden Kindern bleibt bestehen

Die Aktion Dreikönigssingen fand in diesem Jahr notgedrungen auf neuen Wegen statt, zwar kontaktlos, aber trotzdem solidarisch mit den Kindern in der Welt. Deshalb bitten die Sternsinger wie in jedem Jahr um Spenden für Kinder, die Not leiden. Wer mithelfen will, kann eine Spende für die Sternsingeraktion in der Pfarrkirche St. Michael in die Spendenbox einwerfen oder auf das Konto der Katholischen Kirchenstiftung Mainroth mit dem Verwendungszweck „Sternsingen“ überweisen. Die IBAN lautet: DE96 7706 1004 0000 6011 28.

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