WEISMAIN

Standpunkt: Eine Investition in Nachhaltigkeit

Mit dem Bau einer Holzhackschnitzelheizung und eines Nahwärmenetzes hat die Stadt Weismain die Chance, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Und zur Unabhängigkeit von russischem Gas. Für die Rathaussanierung muss ohnehin in eine neue Heizung investiert werden und dank der Kanalsanierung müssten die Straße nicht eigens aufgegraben werden.

Das ist eine einmalige Chance, denn nach der Neugestaltung der Innenstadt wird so schnell nicht mehr Hand an die Straßen gelegt. Und die Bürger haben im denkmalgeschützten Altstadtensemble kaum eine andere Möglichkeit für einen Umstieg.

Für die Verwaltung, die nicht nur die Einhaltung der Fertigstellung zum Stichtag 2025, sondern auch die dauerhafte Belieferung der Bürger mit Wärme sicherstellen müsste, wäre das eine gewaltige Herausforderung. Doch bei einer guten Planung wäre sie zu bewältigen. Im besten Falle beteiligen sich so viele Bürger und Unternehmen, dass die Investitionen sich in einigen Jahren amortisiert hätten. Und mit Holz aus dem eigenen Wald als Brennstoff könnte unter dem Strich sogar ein Gewinn erwirtschaftet werden. Ein Gewinner steht jetzt schon fest: die Umwelt.