BURGKUNSTADT

Stadt Burgkunstadt saniert bis 2021 Kanäle

Stadt Burgkunstadt saniert bis 2021 Kanäle
Spatenstich am Anger (v. li.): Peter Mühlherr, Bauleiter der Firma Mühlherr, Bürgermeisterin Christine Frieß, Stadtbaumeister Markus Pülz und Franz Fiegl, Ingenieurbüro Miller, Nürnberg. Foto: red

Der Staat fördert wasserwirtschaftliche Maßnahmen und trägt damit entscheidend dazu bei, gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen im ganzen Land zu verwirklichen und unzumutbar hohe Kostenbelastungen der Kommunen und ihrer Bürger zu vermeiden. Wie die Stadt Burgkunstadt weiter mitteilt, erfolgt die Förderung nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (Rzwas 2018).

Aufgrund dessen hat die Verwaltung, federführend hier die Kämmerin Heike Eber, in Verbindung mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Bauabteilung der Stadt Burgkunstadt ein Paket aus verschiedene Kanalbaueinzelmaßnahmen zusammengestellt, die alle auch zuwendungsfähig sind. Stadtbaumeister Markus Pülz: „Die Maßnahmen müssen allerdings bis zum 31. Dezember 2021 kassenwirksam sein, soll heißen, baulich abgeschlossen, rechnerisch geprüft und buchhalterisch bezahlt.“

Startprojekt ist die Maßnahme Süd-Anger mit einem Auftragsvolumen von zirka 900 000 Euro reinen Baukosten. Es werden hier rund 600 Meter Betonkanalrohr DN 800 Millimeter bis auf eine Tiefe von fünf Metern verlegt. Als weitere geplante Kanalsanierungsmaßnahmen sollen im Jahr 2021 die Bereiche in der Hainweiherer Straße in Burgkunstadt und die Straße Horlache in Mainroth ausgeführt werden.

Der Ausführungszeitraum gehet bautechnisch von Oktober 2020 bis April 2021. Begonnen wird laut Bürgermeisterin Christine Frieß mit dem Kanalbau Anger-Süd. Es handelt sich hier vermutlich um den kompliziertesten Teil, dem Rohvortrieb unter dem Bahndamm. (red)

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