BURGKUNSTADT

Lufballons zum Abschied von der Friedrich-Baur-Grundschule

Lufballons zum Abschied von der Friedrich-Baur-Grundschule
Die Kinder der Grundschule bilden für die Entlassungsschüler der 4a und 4b ein Spalier zum Sportplatz, wo sie die Luftballons mit den besten Wünschen aufsteigen ließen. Foto: Roland Dietz

Ein paar Tränen flossen schon bei der Verabschiedung der Viertklässler von der Friedrich-Baur- Grundschule in Burgkunstadt in der Stadthalle. Zugegen waren wegen der anhaltenden Corona-Pandemie nur die Schüler beider Klassen und deren Eltern.

Lufballons zum Abschied von der Friedrich-Baur-Grundschule
Die Klassen 4a und 4b bereicherten ihre eigene Abschlussfeier musikalisch. Foto: Roland Dietz

Eingeleitet wurde die Verabschiedung mit rhythmischer Musik. So besang in einer Art Rap die Klasse 4a mit Begleitung von Cajons“ und „Djemben unter der Leitung ihrer Lehrerin Michaela Fischer die anstehenden Ferien. Klangvoll verabschiedete sich auch die 4b mit dem Lied vom „Wellermann“ von Nathan Evans unter Regie von Lehramtsanwärter Johannes Ochs.

Rektorin Susi Krauß: „Den Schülern sind Flügel gewachsen“

Lufballons zum Abschied von der Friedrich-Baur-Grundschule
Zum Abschied ließen die Viertklässler auf dem Sportplatz des Schulareals Luftballon mit den Wunschzetteln der Eltern ste... Foto: Roland Dietz

Schulleiterin Susi Krauß stellte fest, dass sich alle seit dem Beginn ihrer Schulzeit vor vier Jahren wesentlich verändert hätten. Auch eure Klassen haben sich verändert. „Es war nie langweilig: Es gab in den vier Jahren viele gute Zeiten, Zeiten des Lachens und Freuens – Projekttage, Ausflüge, Feste, gute Noten, interessante Unterrichtsstunden, etwas zu schaffen, was man sich vielleicht nicht zugetraut hat.“ Sie erinnerte an die Arbeit mit Birgit Rupp in der Umwelt AG, die Auszeichnung als Umweltschule oder die Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.“ Es habe auch schwierige Zeiten gegeben, etwa wegen der Corona-Pandemie. „Dennoch haben alle viel gelernt, und es sind ihnen Flügel gewachsen“, betonte die Rektorin. Sie bat die Eltern in Verbindung mit ihren neuen Lehrern die Kinder weiter zu unterstützen und ihnen Vertrauen zu schenken.

Lufballons zum Abschied von der Friedrich-Baur-Grundschule
Die Klassenelternsprecher Mirjam Weiß (re.) und Frau Kressler (li.) der vierten Klassen bedankten sich bei den Klassenle... Foto: Roland Dietz

Die Klassenlehrerinnen Michaela Fischer und Miriam Hofmann verabschiedeten ihre Viertklässler mit einem besonders gewidmeten Schreibstift als Geschenk. Michaela Fischer erinnerte an zwei Jahre mit schönen Momenten mit Lachen und Traurigsein: „Trotz nicht einfacher Vorgaben wurde alles sehr gut gemeistert.“ Ähnlich sahen dies die Elternsprecherinnen Frau Kressler und Frau Miriam Weiß der vierten Klassen und überreichten den Lehrerinnen ein kleines Abschiedsgeschenk.

Gute Wünsche für die Zukunft der Kinder

Zum Abschluss wurden symbolisch Luftballons steigen gelassen, versehen mit Zetteln, auf denen die Eltern ihre Wünsche für die Zukunft ihrer Kinder aufgeschrieben haben, in der Hoffnung, dass sie in Erfüllung gehen. Dazu sangen die Kinder: „Und wenn ich für dich fliegen muss, krieg' ich das irgendwie hin.“ Draußen hatten die anderen Schüler Aufstellung genommen und begleiteten die Abschlussschüler zum Sportfeld. Nach einem Countdown schwebten die Luftballons mit besten Wünschen gen Himmel.

Stimmungsvoll war auch die Jahresabschlussfeier der Grundschule im Atrium der Christuskirche, verbunden mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Pater Josef Gibus, Pfarrer Heinz Geyer und Vikarin Christina Saueracker hielten. Rektorin Susi Krauß dankte allen Lehrern für ihre Geduld und Hingabe an die Eltern und Schüler in diesem schwierigen Jahr. Sie verabschiedete die Lehrkräfte Miriam Hofmann und Isabell Püls. Ein großes Dankeschön gab es auch für die Sprach- und Lesepaten Marion Fischer, Michael Rupp und Angelika Geyer, die sehr viel über das normale Maß hinaus, Sekretärin Nicole Graß und den Elternbeiräten, die in der Pandemie besonders gefordert waren.

Die besten Sportler, kreativsten Künstler und eine Spende

Die besten Sportler bei den Bundesjugendspielen, die in den Klassen abgenommen wurde, waren Mia Luisa Flierl und Sebastian Ulbricht, gefolgt von Jonas Kadar, Max Kleuderlein, Niki Winter, Hanna Hofmann, Elias Marr und Madleen Fischer. Die schönten Bilder beim Kunst-Malwettbewerb hatten Joshua Stamm, Felix Horn, Jakob Schneider, Leni Herbst und Theresa Heinel gemalt. Sehr angetan von den Tätigkeiten in der Corona-Zeit zeigte sich Elke Seidel aus Mainroth, die der Friedrich-Baur-Grundschule 300 Euro spendete.

 

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