ALTENKUNSTADT

Leserforum: Das Stadtbild nicht kaputtmachen

Zum Bericht „Ein grüner Platz in der Bahnhofstraße“ über die Sitzung des Burgkunstadter Stadtrats (s. OT vom 18. März, Seite 9) ging folgende Lesermeinung ein:
Ein Abonnent schreibt einen Leserbrief an das Obermain-Tagblatt.
Ein Abonnent schreibt einen Leserbrief an das Obermain-Tagblatt. Foto: Daniel Naupold (dpa)

In der jüngsten Stadtratsitzung zur Aufwertung der Burgkunstadter Innenstadt wurde die Vorplanung zur Kostenberechnung konkretisiert. Der Charakter unserer Stadt, unsere fränkische Baukultur, soll durch eine hindernisfreie Bahnhofstraße besser zur Geltung gebracht werden. Dabei ist grundsätzlich zu bedenken: Es sind die Bürger, die in ihrer Stadt wohnen und auch gerne leben wollen. Ganz gewiss liegt es nicht im Sinne des verdienstvollen, früheren Wohltäters unserer Stadt, - der Baur-Familie, - wenn aus ihrem einstmals schönen Garten ein Parkplatz gemacht wird, anstatt einer kleinen Ruhe-Oase für die Bevölkerung.

Soll die Villa der verdienten Familie nur noch das Notarhaus am Parkplatz sein? Eine große Zahl von Parkplätzen liegt nur 50 Meter weiter auf dem ungenützten Festplatz. Zu Burgkunstadts langjähriger Geschichte gehören seine früheren Schuhfabriken, sein Versandhaus, sein Rathaus. Lassen wir unser vertrautes Stadtbild nicht kaputt

machen!

Amalberga Weberpals,

Burgkunstadt

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