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Heiße Tricks für die Weismainer Zauberlehrlinge

Heiße Tricks für die Weismainer Zauberlehrlinge
Zauberer Markus zeigt den Kniff, wie beim Seil die Knoten zu lösen sind. Foto: Roland Dietz

Um Kindern in in den Sommerferien etwas Abwechslung zu bieten, engagieren sich viele Menschen beim Jugendsommerferienprogramm. Ein Höhepunkt ist jedes Jahr der magische Kurs des aus Görau stammende Kinderzauberers Markus Sperber. Sperber versteht es, den Kindern nicht nur die Grundelemente des Zauberns näherzubringen, sondern er sorgt meist auch für Top-Unterhaltung. Er hat eben ein Händchen für die Kids, wie auch bei seinen Zaubershows deutlich wird.

So zog er auch dieses Mal die Kinder in der Weismainer Umweltstation von Anfang an in seinen Bann. Er hatte einen Topf mit einer Sonnenblume mitgebracht, die sich bewegte, wenn jemand auf den Tisch klopfte. Da erschrak so mancher Passant und die Kinder lachten Tränen.

„Heiße Tricks für coole Kids“ lautete das Motto dieses Zauberkurses. Und so erklärte Markus Sperber zunächst einmal das kleine Einmaleins des Zauberns. So ist es für Magier wichtig, keine Zaubergeheimnisse preiszugeben. Jeder Trick sollte sehr gut vorbereitet und nur einmal vor demselben Publikum gezeigt werden. Mögliche Assistenten sollten höflich und nett in die Vorstellung einbezogen werden. Das wichtigste sei es jedoch, die Zauberrequisiten auf keinen Fall aus der Hand zu geben, betonte Sperber. Ein Zauberkünstlername wäre nicht schlechtm müsse aber nicht unbedingt sein, erklärte er den Kindern. Es sei gut, die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf Zaubersprüche zu lenken. „Katzenauge, Eulenschrei, was verschwunden, komm herbei“ oder „Zauberstab, Zylinderhut, Zaubergeister helft mit gut“, „Schlangenei und Krötendreck, was hier war, das ist jetzt weg“ nannte er als Beispiele.

Der Trick mit den zwei Nasen ist verblüffend

Heiße Tricks für die Weismainer Zauberlehrlinge
Zauberlehrling Laura fertigt ihren Zauberstab. Foto: Roland Dietz

Zaubern heißt auch täuschen. Dies wurde gleich ausprobiert und als der Zauberer sich mit zwei gekreuzten Fingern über die Nase fuhr, hatten einige den Eindruck, es handle sich um zwei Nasen. Dann wurden Zauberstäbe aus schwarzen Trinkhalmen gefertigt. Markus Sperber zeigte den Kindern dann den Trick wie ein Ring, der in ein Seil eingebunden ist, mit einem erlernten Kniff sofort herauszulösen ist. Leon hatte sofort den Bogen raus, wie man am Seil den Knoten löst. Nicht minder unspektakulär war die Ansage, dass jeder durch ein Blatt Papier passt. „Richtig zugeschnitten und es geht tatsächlich“, staunte Mia. Aber es waren auch Zauberexperten wie Leon dabei, der schon drei Zauberkoffer besitzt. „Du könntest ja meinen Assistenten geben“, meinte Kinderzauberer Markus erstaunt. Den Kartentrick, die richtigen Zahlen zu merken und vorher zu sagen, konnte Kilian sehr schnell.

„Damit werde ich daheim zu Geld kommen, denn es ist ja weggezaubert.“
Laura

Ein Höhepunkt war das Falten einer goldenen Papiertüte, um darin einen Geldschein verschwinden zu lassen. Laura hatte den Trick schnell begriffen, denn die Tüte hatte zwei Öffnungen. „Damit werde ich daheim zu Geld kommen, denn es ist ja weggezaubert“, freute sie sich schon, ihre Kunststücke vorführen zu können. Bemalte Papierbögen gaben den Eindruck dass sie unterschiedlich groß sind, was aber nicht stimmte, wie alle Zaubermäuse schnell erkannten.

Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und mit etwas Übung gelang manches immer besser. Das machte natürlich großen Spaß. Alle hatten Freude an den vergangenen 120 Minuten gehabt und wollen ihre Familien daheim mit den Tricks überraschen. Zum Abschluss zeigte der Zauberer dann noch den Geübteren wie man aus Luftballon mit geübten Kniffen kleine Tiere basteln kann.

Heiße Tricks für die Weismainer Zauberlehrlinge
Zauberer Markus zeigt, wie man einen Geldschein in einer Tüte verschwinden lassen kann. Foto: Roland Dietz

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