ALTENKUNSTADT

Halteverbot wegen Straßensperrung

Die Halteverbotsschilder unweit des Sportplatzes des FC Baiersdorf sind offensichtlich manchem ein Dorn im Auge. Foto: Johannes Kiefer

In der Mainecker Straße in Baiersdorf stehen unweit des Sportplatzes des FC Baiersdorf aufklappbare Halteverbotsschilder. Diese werden für gewöhnlich nur an Spieltagen aufgeklappt. Aufgrund der Sperrung der B 289 – der Schwerlastverkehr wird derzeit über Baiersdorf und Weismain nach Altenkunstadt umgeleitet – sollen die Schilder an allen Tagen aufgeklappt bleiben. Einigen Verkehrsteilnehmern scheinen sie ein Dorn im Auge zu sein. „Sie werden zugeklappt, um das Halteverbot auszuhebeln“, teilte zweiter Bürgermeister Marco Weidner in der Bauausschusssitzung am Dienstagabend mit.

Bis Weihnachten komplett gesperrt

Bis Weihnachten ist die B 289 wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Damit der Schwerlastverkehr nicht über den kleinen Altenkunstadter Ortsteil Prügel rollt, wurde eine Tonnagebeschränkung auf zwölf Tonnen erlassen. Unweit der Altenkunstadter Kirche wurde ein Hinweisschild aufgestellt. Für Deuerling steht es an der falschen Stelle. Bereits in der Theodor-Heuß-Straße und der Langheimer Straße sollten Hinweisschilder stehen, um Brummi-Fahrer von einer Fahrt über Prügel abzuhalten.

Auf der Baustelle der Altenkunstadter Grundschule, die derzeit saniert wird, war es dieser Tage zu einem Unfall gekommen, bei dem ein Bauarbeiter verletzt wurde. Deuerling bezeichnete es als eine „Sauerei“, wie auf der Baustelle mit dem Thema Sicherheit umgegangen werde. Er ließ Bilder herumgehen, auf denen Kabel zu sehen waren, die kreuz und quer liegen.

Im nächsten Jahr feiert die Evangelische Kirche am Kreuzberg ihr 50-jähriges Bestehen. Almut Schumann (SPD) regte an, Straße und Platz vor dem Gotteshaus, an denen der Zahn der Zeit nagt, im Jubiläumsjahr zu sanieren. Hümmer begrüßte den Vorschlag. Das alte Buswartehäuschen in Maineck wird abgerissen und bei den Schaukästen ein neues errichtet. Der Bautechniker der Gemeinde, Armin Freitag, teilte auf Nachfrage Weidners mit, dass die Unterstellmöglichkeit, die ein heimisches Kreditinstitut spendieren will, in diesem Jahr nicht mehr errichtet werde.

Bauantrag der Modellfluggruppe

Der Bauantrag der Modellfluggruppe Phoenix-Lichtenfels auf Errichtung von Pkw-Stellplätzen, einem Schutzzaun, einer Schutzhecke für Kleintiere und dem Anlegen einer Bodenbrüterfläche auf ihrem Flugplatz zwischen Zeublitz und Wolfsloch wurde bis zur Planungsreife des Flächennutzungsplanes bzw. des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zurückgestellt. Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung Anfang Oktober grünes Licht für das Vorhaben gegeben.

Die Grundschüler aus Burkheim wurden bisher von einer eigenen Buslinie, welche an der Bushaltestelle „Spiesberger Straße“ anhielt, zur Grundschule gebracht. Diese Buslinie wurde nun in den Verkehrsverbund des Großraumes Nürnberg (VGN) eingebunden, welcher die VGN Bushaltestelle „Burkheim Kirche“ anfährt. Die Haltestelle in der Spiesberger Straße ist somit hinfällig geworden.

Bürgermeister Robert Hümmer informierte die Öffentlichkeit über die Aufträge und Anschaffungen, die das Gremium im vergangenen Monat in nichtöffentlicher Sitzung vergeben hatte. Fünf davon betrafen den gemeindlichen Bauhof.

Die Firma Göhl versieht den Abscheider des neu errichteten Bauhofgebäudes zum Preis von 2125 Euro mit einer Lastverteilungsplatte. Das Weismainer Unternehmen Reinhard Hösch baut für 2840 Euro in den Innenwaschplatz des Gebäudes Rinnen ein. Angeschafft werden für den Bauhof ein mobiler Hochdruckreiniger (4812 Euro) der Nadler Straßentechnik GmbH aus Schweitenkirchen in Oberbayern, ein Säulendrehkran (5974 Euro) der Altenkunstadter Firma Hawe und ein Gaswarnmessgerät (2024 Euro) der Neovia Handelsgesellschaft mbH, einer Fachfirma für Feuerschutz und Sicherheit aus Ludwigsfelde bei Berlin.

Drei Auftragsvergaben hängen mit der Generalsanierung der Altenkunstadter Grundschule zusammen. Die Schreinerei Kraus aus Scheßlitz errichtet die Dachgauben zum Preis von 23945 Euro. Das Weismainer Unternehmen Kra-TEC verschließt für 6963 Euro die Suchschlitze. Der Einbau der Innentüren in der Grundschule durch die Schreinerei Fischer aus Burkheim verursacht Mehrkosten von 4126 Euro.

Kampfmittel im Boden

Die Firma Gubd aus Nürnberg untersucht mittels Luftbildern, ob sich im Baugebiet Baiersdorf, das derzeit erschlossen wird, und in Altenkunstadts neuer Mitte, dem Bereich rund um die Raiffeisenbank, ein Verdacht auf Kampfmittel im Boden ergibt. Kostenpunkt: 2528 Euro.

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