WEISMAIN

Hallenbau der Firma Preißinger in Kleinziegenfeld befürwortet

Die Firma Preißinger Bau möchte etwas außerhalb von Weismain eine Lagerhalle errichten. Foto: Roland Dietz

Zur einer Diskussion führte im Weismainer Stadtrat auch der Aufstellungsbeschluss für den Bau einer Lagerhalle der Firma Preißinger Bau in Kleinziegenfeld. Der Grund für die Debatte: Das Bauvorhaben der Firma liegt im Außenbereich und so weder im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes noch innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils.

Grundsätzlich sollte ein solcher Außenbereich von Bebauung freigehalten werden. Bürgermeister Michael Zapf gab dazu bekannt, dass die Firma die geplante Halle neben ihrem Firmengebäude gebaut haben möchte. Es wäre schade, wenn sich das Unternehmen bei einer Ablehung einen anderen Firmenstandort suchen würde.

Ursula Gommelt war der Meinung, dass eine mögliche neue Halle sich nicht ins Landschaftsbild einfügen werde. Ebenso warnte sie vor größerer Lautstärke für die Nachbarn. Bernd Detsch dagegen sah überhaupt kein Problem in Richtung Befürwortung. Diese wurde schließlich mit der Gegenstimme von Ursula Gommelt ausgesprochen. Die Verwaltung wird nun beauftragt, das erforderliches Anhörungsverfahren einzuleiten, einen Satzungsentwurf zu erstellen und mit allen Beteiligten die nächsten Schritte zu veranlassen.

Bürgermeister Michael Zapf führte aus, dass er das Amt eines Jagdvorstehers in Weismain und auch in den Ortschaften nicht mehr ausfüllen kann, da er dazu keine zeitlichen Möglichkeiten habe. „Ich habe mich vor zwei Jahre als Bürgermeister beworben und nicht als Jagdvorsteher“, machte er deutlich. Bei einer Gegenstimme von Norbert Rehe (FW-GUB) beschloss der Stadtrat, dass der Erste Bürgermeister aufgrund seines Amtes nicht automatisch Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft Weismain sein muss.

Telefonica plötzlich für Mobilfunkmasten zuständig

Hinsichtlich des Aufstellens von Mobilfunkmasten habe sich eine völlig neue Situation ergeben, gab Michael Zapf bekannt. Nachdem den dazu vor einem Jahr eingereichten Bauanträgen das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt worden war, waren von der Stadt Weismain etliche neue Standorte mit Bitte um Prüfung angeboten worden. Nach Übermittlung dieser Daten erfolgte keinerlei Austausch mit der Deutschen Telekom. Auf Nachfrage der Stadt im Juli wurde mitgeteilt, dass im Bereich Weismain nicht mehr die Telekom zuständig sei, sondern die Firma Telefonica. In einem inzwischen eingegangenen Schreiben der „Telefonica“ wurde gebeten, nach einer für beide Seiten verträglichen Standortsuche unterstützend zu wirken. Die Stadt Weismain werde weiter ihr kommunales Mitspracherecht wahrnehmen.

Das Stadtoberhaupt teilte weiter mit, dass es wegen eines Defektes des städtischen Mähgerätes zu Verzögerungen bei der Pflege gemeindlicher Grünanlagen gekommen sei und bat dies zu entschuldigen. Das Setzen von Fundamenten für das Aufstellen von Mitfahrbänken im Stadtgebiet beginnt nächste Woche. Zum Thema Klärschlamm wird es demnächst einen Vortrag geben

Als nicht besonders schön erachtete es Zapf weiter bekannt, dass die behelfsmäßige Stabilisierung des Hanges bei der Umgehungsstraße nicht gereicht hatte. Nun müsse hier nachgebessert werden da „Gefahr in Verzug“ war. Dies habe zu einer sofort notwendigen Sperre geführt, die für alle im Stadtgebiet verkehrsmäßig schwierig zu händeln sei. Er bat alle Bürger und Bürgerinnen um Geduld in den nächsten drei bis vier Wochen.

Bau von Parkplätzen im Kleinziegenfelder Tal steht kurz bevor

Die Genehmigung für den Bau von Parkplätzen im Kleinziegenfelder Tal ist laut Zapf au dem Postweg. Mit dem Eintreffen werden die Arbeiten beginnen.

Beim Thema Landespflegeverband werde mit dem Schäfer in Kontakt getreten, um Überschneidungen bei der Nutzung von Wiesen sowie Rad- und Wanderwegen zu vermeiden.

Aufgenommen werde auch wieder das Thema Felssicherung nach Weiden, um mögliche entstehende Gefahren schnell zu erkennen. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass auch in diesem Jahr der Winterdienst an seine materiellen Grenzen stoßen wird. Es werde deshalb überlegt, bei externen Räumungsbetrieben nach Möglichkeiten und Machbarkeit zu fragen.

Am 1. September wird ab 19 Uhr für alle interessierten Jugendlichen im Alter bis 25 Jahre eine Jungwähler-Veranstaltung hinsichtlich der anstehenden Bundestagswahl im Weismainer Schützenhaus stattfinden. Zu dieser Veranstaltung kommt Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, um zusammen mit und den Jugendlichen beziehungsweise jungen Erwachsenen zum Thema Bundestagswahl zu diskutieren. (rdi)

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