BURGKUNSTADT

Gymnasium Burgkunstadt: Schüler experimentieren mit Silber

Gymnasiums Burgkunstadt: Schüler experimentieren mit Silber
Ein Lob für ihren Wettbewerbserfolg sowie für ihren Forschungseifer erhielten 20 Mädchen und Buben des Gymnasiums Burgkunstadt, die erfolgreich am Landeswettbewerb "Experimente antworten" teilgenommen hatten, von Schulleiterin Lydia Münch (hinten, li.), der begleitenden Biologie/... Foto: Christian Voll

Pandemie schützt nicht vor Forschergeist! Den Beweis hierfür traten 20 Schüler des Gymnasiums Burgkunstadt an. Sie nahmen am Landeswettbewerb „Experimente antworten“ des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung teil, wobei etliche mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden.

Gymnasiums Burgkunstadt: Schüler experimentieren mit Silber
Auch Backpulver ist ein Reinigungsmittel, wie die Schülerinnen Victoria Berger und Lisa Liedel herausfanden. Jetzt glänz... Foto: red

Dieses Mal lautete das Motto „Es ist nicht alles Gold was glänzt!“ Die teilnehmenden Schüler experimentierten dabei über mehrere Wochen mit dem Edelmetall Silber. Sie untersuchten unterschiedliche chemische Reaktionen, ließen das Edelmetall bewusst „anlaufen“ und brachten es auf unterschiedliche Art und Weise wieder zum Glänzen.

„Eine Schülerin brachte sogar das teure Silberbesteck ihrer Oma mit. Wir haben es anlaufen lassen und es zum Glück auch wieder reinigen können“, erklärte die begleitende Biologie/Chemie-Lehrerin Kerstin Reichenberger mit einem Augenzwinkern.

Mit einer Zitrone eine LED zum Leuchten bringen

Außerdem galt es, eine Batterie zu entwickeln, die eine LED zum Leuchten bringt und dabei nur aus einer Zitrone, Silberblechen, Metalldraht und verzinkten Nägeln besteht. Sämtliche Experimente mussten anhand von Fotos, Skizzen und Tabellen genau dokumentiert werden.

Gymnasiums Burgkunstadt: Schüler experimentieren mit Silber
Auch optisch eindrucksvoll war das Experiment der Siebtklässer mit der Zitronenbatterie. Foto: red

„Durch den Wettbewerb „Experimente antworten“ sollen die Schüler der Klassen 5 bis 10 Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften entwickeln“, so Kerstin Reichenberger. „Dabei bekommen sie Experimentieraufgaben zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können. – Unsere Mädchen und Jungs haben das wieder toll umgesetzt!“

„Durch den Wettbewerb 'Experimente antworten' sollen die Schüler der Klassen 5 bis 10 Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften entwickeln.“
Kerstin Reichenberger, begleitende Biologie/Chemie-Lehrerin

Schulleiterin Lydia Münch sowie Chemie-Fachbereichsleiterin Iris Drewest schlossen sich den Glückwünschen an.

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