BURGKUNSTADT

Gymnasium Burgkunstadt: Damit der Schulweg sicher ist

Gymnasium Burgkunstadt: Damit der Schulweg sicher ist
In den toten Winkel neben und hinter dem Bus passt fast eine ganze Schulklasse. Das und vieles mehr lernten die „Neulinge“ der fünften Klassen des Gymnasiums Burgkunstadt beim Bussicherheitstraining mit der Sicherheitsbeauftragten Iris Drewest (Mi.). Foto: Christian Voll

Schulbusfahren wird gewiss nicht einfacher in Pandemiezeiten, da ist man sich am Gymnasium Burgkunstadt sicher. Deshalb soll das Thema Bussicherheit weiterhin auf der Agenda ganz oben stehen soll. So wurde auch heuer wieder ein Bussicherheitstraining am Gymnasium organisiert.

„Im Straßenverkehr macht es generell Sinn, bei den Kindern vorbeugend zu informieren“, so Iris Drewest, Verkehrserzieherin beziehungsweise Sicherheitsbeauftragte des Gymnasiums. „Wir haben in Burgkunstadt mehr als 1200 Schüler in der Realschule und dem Gymnasium auf relativ engem Raum, von denen sich ein großer Teil nach Schulschluss im Busbereich bewegt. Noch hatten wir keine schweren Unfälle – und das möge auch bitte so bleiben.“

Zum Schuljahresbeginn auf Reihe von Aspekten hingewiesen

Deshalb wurden die neuen Mädchen und Buben in den vier fünften Klassen des Gymnasiums gleich zu Schuljahresbeginn von Iris Drewest auf eine Reihe von Aspekten hingewiesen. Sie erläuterte zusammen mit dem Fahrer der Firma Götz Reisen Themen wie richtiges Verhalten an der Bushaltestelle, richtiges Einsteigen, toter Winkel oder auch die Sicherheit während der Fahrt in der Theorie und anhand praktischer Übungen. Natürlich stand auch das Thema Abstandhalten innerhalb des Fahrzeugs auf dem Programm.

Dabei erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass der tote Winkel neben und hinter dem Bus so groß ist, dass eine ganze Schulklasse locker hineinpasst, dass das Einsteigen deutlich schneller geht, wenn man die Tasche in der Hand hat (statt auf dem Rücken) und die Fahrkarte griffbereit in der anderen. Auch ist es im Bus bei Weitem nicht so eng, wenn man die Tasche auf dem Boden stellt statt auf dem Rücken trägt.

Sensibilisierung kann nicht früh genug beginnen

Nun können die Youngsters eine hoffentlich unfall- und verletzungsfreie Karriere an ihrer weiterführenden Schule starten, denn: „Angesichts der zahlreichen Schülerinnen und Schüler aus Realschule und Gymnasium, die in so unmittelbarer Nähe um die Mittagszeit gleichzeitig in Busse und Autos verfrachtet werden, kann die Sensibilisierung für Gefahrensituationen gar nicht früh genug beginnen“, so Iris Drewest.

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