ALTENKUNSTADT

Gedenken an die Corona-Opfer in Altenkunstadt

In der Gemeinde Altenkunstadt wurde am Sonntag zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie ein Baum gepflanzt. Dabei waren (v. li.) Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann, Erster Bürgermeister Robert Hümmer, Pater Rufus und Pfarrerin Bettina Beck. Foto: Dieter Radziej

Ein Zeichen des Gedenkens und der Verbundenheit mit allen Betroffenen der Corona-Opfer setzte die Gemeinde Altenkunstadt: Im Kirchhof der katholischen Pfarrkirche wurde ein Baum gepflanzt.

Der vom Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier ausgerufene „Tag des Gedenkens der Opfer der Corona-Pandemie in Deutschland“ wurde auch von der Gemeinde Altenkunstadt aufgegriffen. Aus diesem Anlass fanden sich Erster Bürgermeister Robert Hümmer, Dritte Bürgermeisterin Almut Schuhmann sowie Pfarrerin Bettina Beck und Pater Rufus Witt auf dem Friedhof bei der Katholischen Pfarrkirche zusammen.

„Mit dem Pflanzen eines Ahornbaums wollen wir (...) ein Zeichen gegenüber denjenigen Angehörigen setzen, die einen lieben Mitmenschen verloren haben.“
Robert Hümmer, Bürgermeister

Bürgermeister Hümmer erinnerte daran, dass seit dem Frühjahr 2020 hierzulande 80 000 Menschen infolge des Corona-Virus gestorben sind. Um sie trauen unzählige Angehörige und Freude. Viele von ihnen hatten durch die Einschränkungen der Pandemie keine Gelegenheit, von ihren Lieben persönlich Abschied zu nehmen. Daher sei es schwer für die Hinterbliebenen, würdig zu trauern. Die Pandemie hinterlasse tiefe Spuren im Leben vieler Menschen.

„Mit dem Pflanzen eines Ahornbaums wollen wir diesen Tag im Gedenken an die Verstorbenen begehen und damit ein Zeichen gegenüber denjenigen Angehörigen setzen, die einen lieben Mitmenschen verloren haben“, erklärte Hümmer.

Der Segen und die Obhut Gottes in der schweren Zeit der Trauer

Auch Pfarrerin Bettina Beck und Pater Rufus erinnerten daran, wie viele Väter, Mütter und Geschwister aus der Mitte von Familien gerissen wurden. Den Angehörigen möge in diesen Tagen, in der schweren Zeit der Trauer und des Leids, der Segen und die Obhut Gottes beschieden sein.

Zum Abschluss der kleinen Trauerfeier wurde gemeinsam ein Gebet gesprochen. Bürgermeister Robert Hümmer dankte beiden Seelsorgern für ihre Teilnahme.

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