WOFFENDORF

Feuerwehraktionswoche: Übung in Woffendorf

Feuerwehraktionswoche: Übung in Woffendorf
Binnen kürzester Zeit richtete sich wieder eine Vielzahl von Strahlrohren auf das Einsatzobjekt, die Lagerhalle im Gemeindeteil Woffendor Foto: Dieter Radziej

Mit einer Übung in Woffendorf ging die Feuerwehraktionswoche in der Gemeinde Altenkunstadt zu Ende. Hierbei stellten die Wehren nochmals ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis, was bei der Bevölkerung Anerkennung fand. Gemeldet war diesmal ein Brand im rückwärtigen Teil der Firmenanlagen der Firma Limmer in Woffendorf. Sofort zur Stelle war die Ortswehr von Woffendorf, die kürzlich ein Tragkraftspritzenfahrzeug erhalten hat. Sie begann mit dem Aufbau einer Wasserversorgung von der naheliegenden Weismain aus. Die mit mehreren Fahrzeugen hinzukommende Stützpunktwehr von Altenkunstadt übernahm ebenfalls gleich die Brandbekämpfung, während sich jenseits der Weismain die Ortswehr von Baiersdorf in Stellung brachte. Insofern gab es keinerlei Probleme mit der Löschwasserversorgung, und binnen kürzester Zeit konnte das Lagergebäude aus mehreren Strahlrohren mit einem dichten Wasserschleier überdeckt werden.

35 Aktive, vier Fahrzeuge, zehn Strahlrohre

Als nach einer knappen halben Stunde die Löschtätigkeit für beendet erklärt wurde, zog Einsatzleiter Frank Manzer vor der angetretenen Mannschaft eine kurz Bilanz dieser letzten Übung im Rahmen der diesjährigen Feuerwehraktionswoche. Er bedankte sich bei Roland Limmer und seiner Familie, dass sie unproblematisch ihr Lagergebäude für diese Übungszwecke zur Verfügung gestellt hat.

Feuerwehraktionswoche: Übung in Woffendorf
An der Weismain brachte sich die Ortswehr von Woffendorf in Stellung. Foto: Dieter Radziej

Am Einsatz waren 35 Feuerwehrfrauen und -männer, zwei Tragkraftspritzenfahrzeuge, sowie jeweils ein Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug beteiligt. Nach dem Aufbau einer tragfähigen Löschwasserversorgung richteten sich zehn Strahlrohre auf das „Brandobjekt“. Manzer dankte allen Beteiligten und wünschte den Feuerwehrdienstleistenden, dass sie von allen Einsätzen stets unversehrt zurückkehren.

Vor 32 Jahren hat es bei der Firma Limmer wirklich gebrannt

Dankesworte richtete auch Erster Bürgermeister Robert Hümmer an alle Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die nicht nur die Übung erfolgreich gemeistert haben, sondern auch der Öffentlichkeit ihre Einsatzbereitschaft verdeutlichen konnten. Letzterer dankte der Bürgermeister für ihr Interesse am Feuerwehrgeschehen. Hümmer lobte, dass die Übung tadellos geklappt habe.

Dies bestätigte auch Kreisbrandinspektor Thilo Kraus, der daran erinnerte, dass vor knapp 32 Jahren tatsächlich ein Großbrand dieses Firmengebäude heimgesucht hat. Es sei daher wichtig gewesen, ein derartiges Areal wieder einmal in das Einsatzgeschehen aufzunehmen. Er dankte Zapf, der beide Übungen ausgearbeitet hatte. Bei einem Ernstfall, so Kreisbrandinspektor Kraus, würde allerdings ein weitaus größeres Feuerwehraufgebot alarmiert werden, unter anderem mit einer Drehleiter, als bei dieser Übung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche.

 

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