ALTENKUNSTADT

Feuerwehr Maineck: Die Sirene hängt zu tief

Die Sirene des Mainecker Feuerwehrgerätehauses wurde zu tief an der Rückseite des Gebäudes angebracht. Sie soll 2,50 Meter höher gesetzt werden, damit sie in ganz Maineck deutlich zu hören ist. Foto: Stephan Stöckel

Die Sirene des Mainecker Feuerwehrgerätehauses wurde zu tief an der Rückseite des Gebäudes angebracht. Das hat Folgen. Die unmittelbaren Anwohner werden einer starken Lärmbeschallung ausgesetzt, die Einwohner, die weiter entfernt wohnen, nehmen die Sirene nur schwach wahr. „Im Rathaus glühten die Telefone“, teilte Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) am Dienstagabend bei der Sitzung des Bauausschusses im Rathaus mit. Michael Limmer von der Jungen Wähler Union (JWU) hatte ihn zuvor auf das Problem aufmerksam gemacht. Um das selbige abzustellen, soll nach Auskunft des Bürgermeisters die Sirene 2,50 Meter höher gesetzt und dann ein Probelauf gestartet werden.

Parkprobleme gibt es in der Langheimer Straße in Altenkunstadt mehrere. Erst in der Maisitzung hatte man ein Parkverbot in Richtung Rathaus, beginnend bei der Zahnarztpraxis mit der Hausnummer 7 bis zur Einmündung in den Marktplatz erlassen. Parkende Fahrzeuge auf beiden Seiten hatten dort immer wieder für Rückstaus gesorgt.

Maximilian Deuber von der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) und Hans-Werner Schuster sprachen die Falschparker bei der Neumühle an, wo immer wieder auf dem Gehweg geparkt wird. „Auch an der Einfahrt in die Woffendorfer Straße werden Autos abgestellt, wodurch es zu kritischen Situationen kommt“, sagte Deuber. Schuster forderte, die Polizei einzuschalten. „Das geben wir gerne weiter“, versicherte Hümmer.

Die Zaunanlage des Hartplatzes der Mittelschule Altenkunstadt in Röhrig ist in die Jahre gekommen. Sportgeräte Kestler aus Strullendorf im Landkreis Bamberg wird sie laut Hümmer zum Preis von 21 431 Euro sanieren. Im Mai hatte das Gremium unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Auftrag an das Unternehmen vergeben.

„Skaterbahn“ im Neubaugebiet?

Erschlossen ist das Baugebiet in Baiersdorf mit seinen elf Bauplätzen. Georg Deuerling von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO) kritisierte die Ausführung der Erschließungsstraße: „Eine Senke mitten auf einer geraden Strecke – das erinnert mich an eine Skaterbahn.“ Um zwei Anwohnern die Zufahrt zu ihren Grundstücken problemlos zu ermöglichen, habe man in Absprache mit diesen eine Höhenangleichung vorgenommen, erwiderte Hümmer. Diese habe zu der leichten Vertiefung in der Straße geführt. Das sei bürgerfreundliches Handeln, meinte der Bürgermeister. Deuerling blieb bei seiner Meinung und sprach sich für eine Ortsbesichtigung aus. Ein konkreter Beschluss darüber wurde noch nicht gefasst.

Die Erschließungsstraße in das Baiersdorfer Neubeugebiet verfügt über eine Senke. Gemeinderat Georg Deuerling (FBO) ist ... Foto: Stephan Stöckel

Im Ortsteil Pfaffendorf wurde ebenfalls ein Baugebiet erschlossen – ein kleineres mit sechs Bauplätzen. Ortssprecher Georg Baier erkundigte sich danach, wann die Notarverträge abgeschlossen werden. Johannes Oppel von der Bauverwaltung geht davon aus, dass die Unterzeichnung im August über die Bühne gehen werde. Zugleich teilte er mit, dass Bauanträge schon vorab gestellt werden könnten, auch wenn der Antragsteller noch überhaupt kein Grundstückseigentümer sei.

Von Isling kommend führte ein geteerter Weg am Ortsteingang von Burkheim zu den Gärten einiger Einwohner. Immer wieder verirren sich Autofahrer in die Straße ohne Wendemöglichkeit. Walburga Kraus (CSU) schlug vor, das Verkehrsschild Sackgasse aufzustellen. In einer Verkehrsschau soll das Problem vor Ort mit der Polizei erörtert werden. Auf Nachfrage von Karl-Heinz Hofmann (SPD) teilte Hümmer mit, dass die Turbine am Mühlrad der Neumühle überdacht werde.

 

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