Festgottesdienst zur Jubelkommunion in Weismain

WEISMAIN

Festgottesdienst zur Jubelkommunion in Weismain

Ihre Jubelkommunion feierten 74 Christen in der Weismainer Pfarrkirche St. Martin. Sie gedachten dabei ihrer ersten Heiligen Kommunion vor 25, 40, 50, 60, 70, 75 oder 85 Jahren.

Zusammen mit Pfarrer Gerhard Möckel waren die Jubilare unter den Klängen der Weismainer Blasmusik vom Kastenhof in das Gotteshaus eingezogen und wurden dort mit festlicher Orgelmusik begrüßt. Pfarrer Möckel bat sie, in dieser Erinnerung das Herz für Gott zu öffnen. Symbolisch waren dafür am Ambo ein Kommunionkleid und ein Herz aufgehängt. Das Kommunionkleid stehe dabei für eine herausragende Erinnerung an die Erstkommunion. Sicher werde es bei manchen auch noch Erinnerungsstücke geben, die sie auf ihrem Lebensweg begleitet haben, sagte der Pfarrer. Auch wenn das Leben nicht immer nach Wunsch verlaufen, manche Träume geplatzt sind und sie Schicksalsschläge erlitten, habe Gott die Jubilare an die Hand genommen und durch dieses Leben geführt.

„Gott hat sich den Menschen schon in ihrer Taufe versprochen.“
Gerhard Möckel, Pfarrer

Gott habe die Jubilare beschützt und ihnen durch Partnerschaften, Kinder und Familien seine Liebe geschenkt. Auch bei Enttäuschungen sei Gott für alle da. Auch im weiteren Leben könne der Glaube eine Kraftquelle sein. „Gott hat sich den Menschen schon in ihrer Taufe versprochen. Dass Jesus uns begleitet hat und immer in unserer Nähe war, ist der Kern des Glaubens, der an einem solchen Jubeltag sichtbar wird“, sagte Pfarrer Möckel.

Ein musikalisches Jubiläumsgeschenk

Im Glaubensbekenntnis bekräftigten die Jubilare ihre Hinwendung zu Gott. In den Fürbitten wurde für die Verstorbenen gebetet. Mit den Chorälen „Nun danket alle Gott“ von Martin Rinckart und „Großer Gott wir loben dich“ von Ignaz Franz gratulierte Organist Udo Dauer, der die Feier musikalisch ausgestaltet hatte, den Jubilaren.