BURGKUNSTADT/THEISAU

Familie Gahn aus Burgkunstadt hat Musik im Blut

Familie Gahn aus Burgkunstadt hat Musik im Blut
Die Trompete ist gleichsam der musikalische Lebensbegleiter von Stefan Gahn. Foto: Dieter Radzeij

Die Blasmusik bestimmt den Rhythmus im Leben von Stefan Gahn. Schon in jungen Jahren erlernte er das Trompetenspiel. Jetzt ist er stellvertretender Vorsitzender und 2. Dirigent des Musikvereins Burgkunstadt. Dort ist auch fast die gesamte Familie aktiv.

Familie Gahn aus Burgkunstadt hat Musik im Blut
Ein weiteres Hobby von Stefan Gahn und seiner Familie sind die Pferde. Foto: Dieter Radzeij

Die musikalische Laufbahn von Stefan Gahn begann in seinem Heimatort Roth. Noch immer ist er der dortigen Blaskapelle verbunden. Mit knapp zehn Jahren entdeckte er die Freude an der Musik und entschied sich, Trompete spielen zu lernen. Dieses Instrument wurde ihm zum „musikalischen Begleiter.“ Nach seiner Heirat übersiedelte er nach Theisau. Bald zeigte es sich, dass er nicht nur familiär, sondern auch in musikalischer Hinsicht eine „gute Wahl“ getroffen hatte, denn seine Ehefrau Silvia spielt Klarinette und Bariton-Saxophon. Und sie blieb nicht das einzige Familienmitglied, das die Musik liebt.

Musik ist seine Leidenschaft und ein schöner Ausgleich zum Berufsleben

Stefan Gahn trat in seinem neuen Heimatort Burkunstadt in den Musikverein ein und wurde durch sein Engagement bald zu einer Stütze des Vereins. Das Musizieren in der Blaskapelle bereitet ihm nicht nur Freude, sondern ist auch ein willkommener Ausgleich zum Berufsleben. Wichtig ist ihm die Nachwuchsförderung. Daher engagierte er sich auch bei der Gründung einer Bläserklasse zusammen mit der Grundschule. Auch im Verein übernahm er gerne Verantwortung und engagiert sich als stellvertretender Dirigent und 2. Vorsitzender.

Dabei unterstützt ihn seine Familie. Neben seiner Ehefrau spielt auch die Tochter Sabrina Klarinette und Saxophon, während der Sohn Alexander als Schlagzeuger mitspielt. Eine wahre „Musiker-Familie.“

Besonders freut sich Stefan Gahn darüber, dass Blaskapellen wie der Musikverein in der Öffentlichkeit wieder verstärkt wahrgenommen werden. Gelungene Weihnachtskonzerte mit einem erfreulichen Besucherinteresse und die steigende Zahl der Verpflichtung, sind dafür der sichtbare Beweis.

Familie Gahn aus Burgkunstadt hat Musik im Blut
Als engagierter Musiker ist Stefan Gahn natürlich bei allen öffentlichen Auftritten dabei, wiehier anlässlich einer Fest... Foto: Dieter Radzeij

Die Vorbereitungen auf die Spielsaison wurden bereits im vergangenen Jahr durch die Corona-Pandemie durchkreuzt. Um die jungen Mitglieder der Bläserklasse bei Auftritt zu beteiligen, wurde zwar versucht, sie bei Proben unter Beachtung der Hygienebestimmungen einzubinden. Dazu wichen die Musiker sogar in die Reithalle in Theisau aus, um die Abstandsregeln einzuhalten. Doch aus den erhofften Auftritten wurde nichts.

Nicht nur das Jubiläum fällt aus, sondern auch viele Auftritte

Dabei wollte der Musikverein in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Fest begehen. Außerdem hatten sich alle – vom Vorstand bis zur Bläserjugend darauf gefreut, wieder in Burgkunstadt und den Nachbarorten aufzutreten. Geplant waren Auftritte bei Festen in Altenkunstadt, Stockheim, Marktleugast, Uetzing und anderen Orten. Doch die Corona-Pandemie trifft Vereine und die Musikfreunde gleichermaßen. Bevor das Virus nicht eingedämmt ist, wird an öffentliche Auftritte nicht zu denken sein..

Dennoch lassen sich Stefan Gahn, seine Familie und die Freunde im Musikverein nicht entmutigen. Sie teilen die Hoffnung, dass sie bald wieder vor eine größeren Kulisse spielen dürfen.

 

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