BAIERSDORF

Elf neue Bauplätze für Baiersdorf

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde der Startschuss für das neue Baugebiet „Baiersdorf I“gegeben (v. li.): die Gemeinderäte Christian Gampert und Frank Novotny, Astrid Redinger von der Bauverwaltung, Gemeinderat Edwin Jungkunz, Bürgermeister Robert Hümmer, Gemeinderat Gunther ... Foto: Dieter Radziej

Ein lang gehegter Wunsch der Baiersdorfer geht mit der Erschließung des Baugebiets „Baiersdorf I“ jetzt in Erfüllung. Mit dem symbolischen Spatenstich gaben Gemeindevertreter und die beteiligten Firmen am Dienstagnachmittag den Startschuss für die Arbeiten. Erschlossen werden elf Bauplätze.

Bürgermeister Robert Hümmer erinnerte an die langjährigen Überlegungen zur Ausweisung unter der Bezeichnung Qualifizierter Bebauungsplan Altenkunstadt-Baiersdorf Nr. 1/70. Obwohl in dieser langen Zeit immer ein gewisser Baulandbedarf bestanden habe, sei es nicht zur Erschließung gekommen. Erst im März habe der Gemeinderat Altenkunstadt schließlich einen Durchführungsbeschluss gefasst, worauf eine öffentliche Ausschreibung erfolgte. Den Zuschlag erhielt die Firma Dechant Hoch- und Ingenieurbau aus Weismain für das wirtschaftlichste Angebot. Hümmer freute sich, dass eine heimische Firma zum Zug gekommen ist.

Die Erschließung kostet rund 637 850 Euro

Die Erschließung werde im sogenannten Mono-System erfolgen. Das bedeutet, dass alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Gehweg verlaufen, so dass Schächte in der Fahrbahn nicht mehr erforderlich sind. Diese Art der Erschließung sei zwar etwas teurer, könne langfristig aber Kosten sparen, weil bei Reparaturen die Fahrbahn nicht aufgegraben werden muss. Die gesamten Baukosten bezifferte der Bürgermeister auf 637 850 Euro.

Manuel Kellner vom Ingenieurbüro Kellner, Bad Staffelstein, das für die Planungen und die Bauleitung verantwortlich ist, erklärte, dass das gesamte Areal rund 8400 Quadratmeter umfasse. Auf dieser Fläche könnten elf Baugrundstücke ausgewiesen werden. Gehwege und Fahrbahnen sollen durch Natursteine begrenzt werden.

Für den Kanal- und Straßenbau werden rund 1600 Quadratmeter befestigte Flächen und 750 Meter Ver- und Entsorgungsleitungen von der Baufirma Dechant erstellt, wie der Abteilungsleiter Tiefbau Alexander Dauer erklärte. Dafür werden 3100 Kubikmeter Erdreich bewegt. Die Nettokosten bezifferte er auf rund 530 000 Euro.

Alois Dechant: Erfreulicher Trend zum Wohnen auf dem Land

Auch Seniorchef Alois Dechant freute sich darüber, dass die Firma Dechant wieder einmal in der Gemeinde Altenkunstadt bauen darf. Beim Bau von Eigenheimen sei ein erfreulicher Trend zu ländlichen Regionen zu erkennen. „Viele Menschen aus Großstädten oder Ballungszentren ist bewusst geworden, dass es sich auf dem Lande gesünder und etwas menschlicher“ leben lässt“, meinte Dechant.

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