WEISMAIN

Einschulung für 35 Abc-Schützen an Weismainer Grundschule

Einschulung für 35 Abc-Schützen an Weismainer Grundschule
Mit der Sonne um die Wette strahlen die Kinder der Weismainer Grundschulklasse 1a mit ihrem Lehrer Julian Freitag. Foto: Roland Dietz

Ihren ersten Schultag an der Weismainer Abt-Knauer-Grundschule erlebten 35 Abc-Schützen am Dienstag. Mit einer kleinen Feier wurden die Kinder in der Weismainer Pfarrkirche Sankt. Martin begrüßt, weil die Grundschulturnhalle zurzeit noch saniert wird.

Nach dem Einzug mit ihren Eltern wurden sie von den Pfarrern Gerhard Möckel und Claudia Jobst, Religionslehrerin Susanne Witzgall und Schulleiterin Heike Witzgall herzlich begrüßt. Die Schulleiterin hatte ein Bild mit Gedanken zum Schulanfang mitgebracht, das ein Kind gemalt hat Dabei galt es, Sonnenschein und Gewitterwolken zu verbinden. Und es stellte sich heraus, dass die Schule sehr viel Freude machen kann. Bietet sie doch Gelegenheit zum Basteln, Werken, Fußball, Bücher lesen, Ausflüge und nicht zuletzt viele neue Freunde kennenzulernen. Alles Gelegenheiten, um mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Dem stand bei der Gewitterwolke nur die Maskenpflicht gegenüber.

Aufregung vor dem ersten Schultag

Einschulung für 35 Abc-Schützen an Weismainer Grundschule
Voller Vorfreude startete die Klasse 1b mit ihrem Lehrer Stefan Deinhardt ins Schulleben. Foto: Roland Dietz

„Am ersten Schultag ist es normal, wenn man ein wenig aufgeregt ist“, sprach Stadtpfarrer Gerhard Möckel den Kindern Mut zu. Deshalb seien zu diesem wichtigen Ereignis die Eltern sowie zum Teil auch Großeltern, Geschwister und Paten mitgekommen, um sie zu begleiten und den Tag gemeinsam zu erleben. „Auch Gott begleitet uns durch Höhen und Tiefen und auch beim Schulanfang“, betonte der Pfarrer. Deshalb sei es wichtig, zu wissen: „Gott behütet mich jetzt und immer auf allen Wegen.“ Die leuchtenden Kerzen sollten den Glauben an Gott ausdrücken, die Hilfe und Zuneigung Jesu und den Mut und die Kraft des Heiligen Geistes. „Dies wurde mit dem kindgemäßen Lied „ Danke für diesen guten Morgen“ bekräftigt.

Die Aufregung und Anspannung sei auch ein Zeichen von Freude und weniger von Sorge, meinte Pfarrerin Claudia Jobst. „Es war sicherlich schön im Kindergarten, aber dazu wart ihr nun zu groß. Deshalb wird es auch schön sein etwas Neues zu erlernen.“ Sie las die die biblische Geschichte von Josua vor, der mit seinem Volk auszog, um ein schöneres Land zu finden. Eine Geschichte, die Mut macht. Dafür musste er durch die Wüste, die nachts kalt, am Tage heiß und sehr trocken war, so dass Zweifel aufkamen. Als einige Mutige, die voraus gegangen waren, zurückkamen, berichteten sie, dass sie das schöne Land gefunden hatten und brachten von dort süße Trauben, Milch und Honig mit. Dennoch zweifelte Josua, dieses Land zu erreichen. Doch Gott sprach zu ihm: „Lass dich nicht fallen, denn ich verlasse dich nicht.“ So kam er in das neue Land und war froh den Weg mutig gegangen zu sein. „So könnten auch die nun kommenden Schuljahre aussehen“, sagte die Pfarrerin.

Als Symbol bekamen die Kinder eine Weitraube und den Segen Gottes durch die Geistlichen. Mit dem pantomisch begleiteten Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ zeigten die Kinder diesen positiven Geist in körperlicher Bewegung auf. Die Fürbitten galten den vielen Kinder auf der Welt, die kaum Möglichkeit für eine schulische Bildung haben. Ebenso Eltern und Lehrern, die liebevolle und verständnisvolle Begleitung der Kinder in ihrer Schulzeit sein sollten. Mit dem „Vater unser“ endete der Schulbegrüßungsgottesdienst.

Die erste Unterrichtsstunde im Klassenzimmer

Mit den Klassenlehrern Julian Freitag und Stefan Deinhardt ging es dann zur Schule. Die beiden Lehrer hatten die Klassenzimmer schon vorbereitet und so fanden alle Kinder schnell einen Platz. Sie stellten sich den Kindern kurz vor, und schon ging es los mit dem ersten Unterricht.

 

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