MAINROTH

Ein Spielmobil für Mainrother Kinder

Ganz schön was los war beim Kindernachmittag der RV Concordia Mainroth am Bauwagen. Foto: Roland Dietz

Ein lange gehegter Wunsch ging jetzt für den RVC Concordia in Mainroth in Erfüllung. Bei einem großen Kindernachmittag wurde der für die Kinderarbeit ausgebaute ehemalige Bauwagen seiner Bestimmung übergeben.

„Es war auch schon vor Corona nicht leicht, die Mitglieder zu erreichen und wir wollten in der Jugendwerbung etwas tun“, sagte der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Mohrand. Umso schöner sei es, wieder eine Veranstaltung abzuhalten. Und die hatte es in sich.

Aufbau einer Jugendgruppe das große Ziel

„Es ist unser Ziel, eine Jugendgruppe im Verein aufzubauen“, erklärte die 2. Vorsitzende und Jugendbetreuerin Inge Vonbrunn. Deshalb wolle der RVC etwas Besonderes für Kinder bieten. So kam bereits vor längerer Zeit der Gedanke auf, einen Bauwagen mit kindergerechter Ausstattung als Alleinstellungsmerkmal für eine mögliche Jugendgruppe einzurichten. Nach längerer Suche im Internet wurden die Verantwortlichen fündig. Sie kauften den Wagen vor fast zwei Jahren für 1000 Euro.

Allerdings war der alten Bauwagen in desolatem Zustand und musste zuerst einmal entkernt und neu ausgestattet werden, berichtete Karl-Heinz Mohrand. Tatkräftig gingen einige Mitglieder unter der Anleitung und Mithilfe von Schreinermeister Gerhard Eber ans Werk. Schließlich schliffen die Damen unterstützt von Jugendlichen das Gefährt außen ab und Lackierer Michael Gärtlein strich es leuchtend grün an. Eingerichtet mit einigen Schränken für die Aufbewahrung von Spielsachen war ein gemütlicher Gruppenraum entstanden.

Seine Feuertaufe bestand das zum Spielewagen umfunktionierte Vehikel bei der Ostereiersuche des Vereins.

Kleine Künstler beim Seifenblasenziehen. Foto: Roland Dietz

Jetzt wurde es den Kindern und der Öffentlichkeit beim Jugend- und Kindertag vorgestellt. Dafür hatten Ingrid Vonbrunn und ihr Team den Mainrother Festplatz am Oppelsgraben in eine große Spielwiese verwandelt. Zahlreiche Kinder tummelten sich dort. Sie vergnügten sich auf einer Hüpfburg und balancierten durch einen Einrad-Parcours. Um Reaktionsvermögen ging's bei der beliebten „Reise nach Jerusalem“, die allerdings nicht mit Stühlen, sondern mit Strohballen gespielt wurde. Auch die zahlreichen Spielzeugtraktoren und das Dosenwerfen waren sehr beliebt. Viel Gefühl war nötig, um riesige Seifenblasen zu ziehen. Und zur Stärkung erhielten die Kinder Essensgutscheine.

Damit der Tag in Erinnerung bleibt, verewigten die Kleinen sich mit ihren Handabdrücken auf einer Leinwand, die den Bauwagen schmücken soll. So sah man nur leuchtende Augen an diesem Nachmittag.

„Wir wollen uns nun einmal im Monat treffen, um Freude bei Spaß und Spiel zu haben.“
Inge Vonbrunn, Jugendleiterin
Gutscheine erhielten die Kleinen beim Kindernachmittag von den Jugendbetreuerinnen Inge Vonbrunn und Eva Knorr (v. li.). Foto: Roland Dietz

Der umfunktionierte Bauwagen wird auf dem Festplatz stehenbleiben. „Wir wollen uns nun einmal im Monat treffen, um Freude bei Spaß und Spiel zu haben“, kündigte Inge Vonbrunn an. Unter diesen Voraussetzungen dürfte der Wunsch nach Gründung einer Jugendgruppe bald in greifbare Nähe rücken.

„Der Verein ist für alle Interessierten, ob Groß oder Klein offen“, betonte Inge Vonbrunn. Ideen würden gerne angenommen und wenn möglich umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen solle besonders im Jugendbereich ausgebaut werden. Auf die Aktionen beim Sommerjugendferienprogramm am Oppelgraben freuen sich die Teilnehmer des Kindernachmittags schon.

 

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