BURGKUNSTADT

Ein kleiner Dank fürs große Engagement

Ein kleiner Dank fürs große Engagement
Ohne Atemschutzmaske, aber mit gebührenden Abstand vor dem Burgkunstadter Rathaus: (v. li.) der Fahrdienstleiter des Bürgerbuses, Dieter Geyer, der evangelische Pfarrer Heinz Geyer, Ingrid Kohles von der Tafel und Bürgermeisterin Christine Frieß nach der Spendenübergabe. Foto: Roland Dietz

Es ist nicht hoch genug anzurechnen, welche vielen freiwilligen Tätigkeiten auch zu Corona–Zeiten von ehrenamtlichen Helfern in der Stadt Burgkunstadt verrichtet werden. Dies betonte Erste Bürgermeisterin Christine Frieß bei einer sehr außergewöhnlichen Spendenübergabe.

„Leider ist es zurzeit nicht möglich, den unermüdlich Tätigen des sozialen Ehrenamtes öffentlich oder mit einer Einladung zu danken.“
Christine Frieß, Erste Bürgermeisterin

Diese hatte sich ergeben, da der Bayerische Landkreistag im vergangenen Jahr bekannt gegeben hatte, dass die bayerische Staatsregierung zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in Zeiten der Corona-Krise den Landkreisen und kreisfreien Städten einen Pauschalbetrag von einmalig 60 000 Euro zur Verfügung stellt. Dieser sei eine Unterstützung der Koordinierung und Auslagenkosten für die Aktivitäten vor Ort.

Der Landkreis Lichtenfels hat zur Stärkung dieser besonderen Tätigkeiten diese finanzielle Unterstützung nach einem Einwohnerschlüssel an die Kommunen weitergeleitet, um dortige Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. In diese außergewöhnliche Förderung kommen nun mit etwa 4000 Euro die Mitarbeiter der evangelische Kirche Burgkunstadts, die über die Maßen hinaus in der Nachbarschafts- und Kommunikationshilfe tätig sind, die Burgkunstadter Tafel und die Fahrer der Bürgerbusse. Diese Zuwendung soll den Helferinnen und Helfer der drei Organisationen zu Gute kommen.

„Leider ist es zurzeit nicht möglich, den unermüdlich Tätigen des sozialen Ehrenamtes öffentlich oder mit einer Einladung zu danken“, bedauerte Bürgermeisterin Christine Frieß. Als sich diese Möglichkeit auftat, waren alle Entscheidungsträger dafür, auf diese Weise „Danke“ zu sagen. Weiter betonte Frieß: „Wir von der Stadtverwaltung sind froh, solch engagierte Bürgerinnen und Bürgern in Burgkunstadt zu haben.“

Pfarrer Heinz Geyer freute sich im Namen aller, die in der Nachbarschafts- und Kommunikationshilfe tätig waren. Es hätten dabei Menschen aller Glaubensrichtungen mitgeholfen, seien weiterhin „am Ball“ und würden auch weitermitmachen.

Ähnlich so es der Leiter des Bürgerbusfahrdienstes, Dieter Geyer. Trotz höherer Infektionsschutzmaßnahmen und allem, was dabei beachtete werden müsse, hätten alle Fahrer mitgemacht.

Ingrid Kohles dankte im Namen der Burgkunstadter Tafel der Stadt für die Möglichkeit, sich in der Pandemie bei Terminen der Tafel im unteren Eingangsbereich der Stadthalle ausbreiten zu können. Ohne diesen Platz und mehreren weiteren Helfern wäre die Ausgabe bei der Tafel nur schwer zu bewältigen. Insgesamt würden dabei nun fast 200 Freiwillige im sozialen Dienst bedacht.

Es sei schade, „dass nur wir stellvertretend hier sind“, sagte Pfarrer Heinz Geyer. Eigentlich hätten es alle verdient gehabt, dass ihnen persönlich gedankt wird. „Es sind Menschen, die eine Vorbildstellung in der Gesellschaft einnehmen.“

Der DLRG Burgkunstadt wurde schon vorher für ihre Arbeit zu Corona-Zeiten mit 700 Euro als Spende gedankt.

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