ALTENKUNSTADT

Ehrendes Gedenken an Ludwig Winkler

Ludwig Winkler, ein Urgestein der Altenkunstadter Kommunalpolitik, lebt nicht mehr. Sein Tod überschattete die Haushaltssitzung. Eine Blume, eine kleines Windlicht mit Kerze und ein Bild mit Trauerflor an seinem Platz im katholischen Pfarrjugendheim erinnerten an die am 26. März verstorbene Persönlichkeit, die das öffentliche Leben in der Gemeinde über viele Jahrzehnte hinweg geprägt hatte.

„Ludwig Winkler von den Freien Bürgern der Ortsteile war ein streitbarer Geist, dem es um die Sache ging. Er war stets auf der Suche nach guten Lösungen, auch in schwierigen Situationen.“ Seinen Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz strich der Bürgermeister besonders hervor.

Seit 1996 Mitglied des Gemeinderats

Seit 1996 hatte Winkler dem Gemeinderat angehört. Als Fraktionsvorsitzender bestimmte der Ehrenmedaillenträger der Gemeinde Altenkunstadt den politischen Kurs der Wählergruppierung wesentlich mit. Das Bayerische Innenministerium hatte seine besonderen Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung 2014 durch die Verleihung der Kommunalen Dankurkunde gewürdigt.

In Winklers Fußstapfen tritt Dr. Pia Welscher, die in Woffendorf wohnt und in Altenkunstadt eine Zahnarztpraxis betreibt. Die 62-jährige ist die Ehefrau des ehemaligen Gemeinderates Dr. Norbert Welscher, der ebenso wie Winkler als streitbarer Geist in Erscheinung getreten war und sich vor ein paar Jahren aus der Kommunalpolitik zurückgezogen hatte.

Neue Personalien im Gremium

Neben Welscher wurde mit Dr. Friedrich-Wilhelm Müller noch eine weitere Person feierlich vereidigt. Der pensionierte Mediziner, der 21 Jahre lang im Lichtenfelser Krankenhaus als Unfallchirurg gewirkt hatte, rückte für Gemeinderat Steffen Domschke von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO) nach, der sein Ehrenamt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. Der 67-jährige wohnt im Ortsteil Trebitzmühle. „Ich freue mich auf eine gute konstruktive Zusammenarbeit in ihrem Kreise zum Wohl der Gemeinde“, sagte der Neuling bei seinem Einstand.

Und last but not least gab es noch eine weitere Personalie: Bürgermeister Robert Hümmer überreichte der Verwaltungsfachangestellten Fabienne Seufert die Ernennungsurkunde zur Standesbeamtin.