BURGKUNSTADT

Doppelspitze für die Werkstätten Sankt Joseph Burgkunstadt

Doppelspitze für die Werkstätten Sankt Joseph Burgkunstadt
Die Vertreter der Gesellschafter und die neue Geschäftsführung (v. li.): Diözesan-Caritasdirektor Helmar Fexer, Nicole Metze, Thomas Neugeboren, Gerhard Reile und Klaus Hildensperger von der Regens Wagner Stiftung Dillingen. Foto: Werkstätten St. Joseph

Thomas Neugeboren übernimmt ab 1. August die Geschäftsführung der Werkstätten Sankt Joseph gGmbH mit Sitz in Burgkunstadt. Gleichzeitig leitet er die Werkstätten an den Standorten Burgkunstadt und Neuensee. Nicole Metze erhält Prokura und hat dann die stellvertretende Werkstattleitung für Lichtenfels inne. Außerdem wird sie übergreifend für den pädagogischen Bereich zuständig sein.

Das gaben Vertreter der Gesellschafter bei einer Mitarbeiterversammlung bekannt. Diözesan-Caritasdirektor Helmar Fexer freut sich, dass damit nun wieder eine reguläre Geschäftsführung im Amt sein wird und dabei das Vier-Augen-Prinzip gewahrt ist. Thomas Neugeboren und Nicole Metze hatten die Werkstätten bereits seit einem Jahr kommissarisch geführt. Die neue Geschäftsführung werde den Konsolidierungsprozess der Werkstätten fortsetzen, kündigte Fexer an.

Die Gesellschafter der Werkstätten St. Joseph gGmbH sind der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. und die Regens-Wagner-Stiftung Dillingen.

Zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung

Die Werkstätten sind eine Einrichtung zur beruflichen Eingliederung von Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Sie bieten ihnen eine angemessene berufliche Bildung und Beschäftigung und ermöglichen ihnen, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Dazu nehmen die Werkstätten Menschen mit Behinderung unabhängig von deren Ursache, Art und Schwere der Behinderung auf. Voraussetzung ist, dass diese Menschen spätestens nach Teilnahme an einer berufsbildenden Maßnahme ein „Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung“ erbringen.

Ein fester Arbeitsplatz bedeutet „Normalität“

Da in der Gesellschaft Arbeit einen hohen Stellenwert hat, ist für Menschen mit Behinderung ein fester Arbeitsplatz sehr wichtig. Er bedeutet für sie „Normalität“, steigert ihr Selbstwertgefühl und eröffnet ihnen Teilhabe an der Gesellschaft. Neben der Arbeit bieten die Werkstätten begleitende Maßnahmen in lebenspraktischen, kognitiven, musischen und sportlichen Bereichen.

In den Werkstätten Sankt Joseph werden überwiegend Menschen mit einer geistigen Behinderung betreut. Es gibt aber auch Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Behinderung und für Menschen mit Mehrfachbehinderungen.

Im MainBräuWerk, das zu den Werkstätten Sankt Joseph gehört, wird das Bier gebraut, das in einer Sonderedition zum hundertjährigen Jubiläum des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg vertrieben wird.

Mehr zu diesem Thema findet sich auf der Homepage www.caritas100.de (red)

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