WEISMAIN

Der Weismainer Sängerkranz will wieder auftreten

Der Weismainer Sängerkranz will wieder auftreten
Der neu gewählte Vorstand des Sängerkranzes mit (v. li.) Schriftführer Georg Trinkwalter, Werner Baum, Kssenprüferin Gertraud Baum, Varinia Schmidt, 1.Vorsitzender Wilfrid Gülden, Chorleiter Aureliano Zattoni, Kassenprüfer Winfried Dauer, Schatzmeisterin Monika Ruckdeschel, Hans ... Foto: Roland Dietz

Die Corona-Pandemie hat dem Sängerkranz Weismain schwer zu schaffen gemacht, da kaum Proben möglich waren. Dennoch sind die verbliebenen Sängerinnen und Sänger nicht gewillt, die Flinte ins Korn zu werfen.

Vorsitzender Wilfried Gülden bedankte sich bei allen, die ihn in der schwierigen Zeit unterstützt haben. Die Zahl der aktiven Sänger gehe immer weiter zurück. „Wir haben große Probleme, wenn es um Auftritte geht, und wir wissen nicht, wie es gesanglich weitergeht“, sagte der Vorsitzende.

Gelungene Auftritte im Seniorenheim und beim Gruppensingen

Schriftführer Georg Trinkwalter erinnerte in seiner Statistik an die Aktivitäten in den vergangenen beiden Jahren. Schöne Erfolge waren das Frühlingssingen, das Adventsingen im ASB-Pflegeheim sowie das Gruppensingen bei Regens Wagner in Burgkunstadt. Einige Sängerinnen und Sänger haben in Vierzehnheiligen beim Wallfahrtssingen des Sängerkreises Coburg-Kronach-Lichtenfels mitgewirk. Ein Gemeinschaftserlebnis war die letzte Weihnachtsfeier bei Renate Will in Wunkendorf.

Ende vergangenen Jahres gehörten dem Sängerkranz 17 aktive und 61 passive Mitglieder an. Es wurden 17 Singstunden abgehalten. In diesem Jahr änderten sich die Mitgliederzahlen nicht. Corona-bedingt konnten nur drei Chorproben abgehalten werden. Verstorben sind Anni Eitzenberger und Hans Püls senior.

Ein Lichtblick sei der Chorleiter Aureliano Zattoni, der immer für die Sänger da sei, sagte Wilfried Gülden. Der Chorleiter würde gerne wieder dem Singen beginnen und habe jederzeit seine Unterstützung zugesagt. Für einen Neuanfang habe er bereits neuer Chorsätze und Ideen vorgeschlagen. Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Monika Ruckdeschel zeigte solide Finanzen, allerdings haben die Ausgaben für die Abgaben an den FSB, Versicherungen sowie Miete und Chorleiterhonorar die Einnahmen überstiegen.

Zweiter Bürgermeister Matthias Müller staunte über die Tätigkeiten der Sänger trotz der Corona-Pandemie. Gerade bei einem sehr alten Verein wie dem Sängerkranz gelte es Tradition und Hobby aufrechtzuerhalten. Er war der Meinung, dass bei Schwierigkeiten der Besetzung ein gemeinsamer Chor vernünftig wäre und bot seine Hilfe bei der Vermittlung und Beratung an.

In der Aussprache wurde lebhaft diskutiert. Die Sängerin Varinia Schmidt schlug eine Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor vor, um die Singfähigkeit zu erhalten. Doch auch beim Kirchenchor wisse anscheinend niemand so recht wie es weitergehen könnte. Der 2 Vorsitzender Ferdl Humbert und Ehrendirigent Anton Beßlein wollen die Möglichkeiten ausloten, auch was die erste Singstunde des Kirchenchores angeht.

Der neu gewählte Vorstand

Die Vorstandswahlen unter Regie von Zweitem Bürgermeister Matthias Müller ergaben folgendes Bild: 1.Vorsitzender bleibt Wilfried Gülden, 2.Vorsitzender Ferdinand Humbert, Schriftführer Georg Trinkwalter und Schatzmeisterin Monika Ruckdeschel. Beisitzer sind Varinia Schmidt, Michaela Dauer, Werner Baum und Hans Ruckdeschel. Als Kassenprüfer fungieren Gertraud Baum und Winfried Dauer.

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