ALTENKUNSTADT

Betreuung für Kinder bis zu zwölf Jahren in Altenkunstadt

Betreuung für Kinder bis zu zwölf Jahren in Altenkunstadt
Architekt Gerd-Peter Lauer, Christian Dietz von Dietz-Bau, Erster Bürgermeister Robert Hümmer und BRK-Vorsitzender Christian Meißner (v. li.) beim Spatenstich. Foto: red

Das von der Gemeinde Altenkunstadt und dem BRK-Kreisverband Lichtenfels initiierte Kinderbetreuungsprojekt BRK-Haus des Kindes Plus nimmt Gestalt an. Die Baugenehmigung wurde erteilt, die Regierung von Oberfranken hat dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt. Jetzt werden mit den Rohbauarbeiten die Arbeiten am Grundstück in der Theodor-Heuss-Straße fortgesetzt. Zuvor wurde ein Garagengebäude abgebrochen, damit die Zufahrt gebaut werden kann.

In einer Baustellenbesprechung haben sich Bürgermeister Robert Hümmer und BRK-Vorsitzender Christian Meißner über die weiteren Schritte informiert und sich die Einzelheiten der anstehenden Bauarbeiten durch den verantwortlichen Architekten Gerd-Peter Lauer erläutern lassen. Da eine Feier wegen der Pandemie nicht möglich war, erfolgte der symbolische Spatenstich in kleiner Runde unter Einhaltung der Abstandsregeln.

24 Krippenplätze, 25 Kitaplätze und 40 Hortplätze

Christian Meißner wies darauf hin, dass in der zukünftigen Einrichtung alle Betreuungsformen für Kinder bis zu zwölf Jahren realisiert werden können. So werden 24 Krippen-, 25 Kindergarten- und 40 Hortplätze an einem Standort entstehen. Das schaffe Vertrautheit für die Kinder. Der Rotkreuz-Chef hob daher hervor: „Gerade ein sanfter Übergang in die altersgemäßen pädagogischen Erziehungsangebote ist ein entscheidender Vorteil für die Kinder.“

Nach den Worten von Bürgermeister Robert Hümmer gelinge mit der neuen Einrichtung ein weiterer Meilenstein für die familienfreundliche Gemeinde. Er freute sich über die tatkräftige Unterstützung des Roten Kreuzes und die konzeptionelle Vorarbeit. Die Kooperation zwischen Gemeinde und BRK habe rechtzeitig alle Türen geöffnet, so dass man nun auf eine optimale Förderkulisse durch den Freistaat für die rund 2,9 Millionen Euro Investitionskosten zurückgreifen könne. Auch verliefen die Gespräche mit der Regierung von Oberfranken als zuständige Förderstelle und dem Jugendamt als Fachaufsicht stets konstruktiv. „Kinderbetreuung – das ist eine überaus sympathische kommunale Pflichtaufgabe“, betonte Robert Hümmer.

Ausschreibung: Zuschlag für die Weismainer Baufirma Dietz

Bei der öffentlichen Ausschreibung ging der Zuschlag für die Rohbauarbeiten an die Weismainer Firma Dietz-Ba. Geschäftsleiter Alexander Pfaff von der Gemeinde Altenkunstadt freute sich, dass sich heimische Unternehmen an den Angebotsverfahren beteiligen, um sich für ihre Region einzubringen. Geschäftsführer Christian Dietz vom Bauunternehmen ließ es sich denn auch nicht nehmen, für den symbolischen Spatenstich zu sorgen. „Die Bürger sollen schließlich wissen, dass nun – hoffentlich unfallfrei – fleißig am Grundstück gearbeitet wird“, wie er betonte. (red)

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