WEISMAIN

Begleitung für Menschen mit Autismus im Haus Benedikt

Begleitung für Menschen mit Autismus im Haus Benedikt
Jubiläumsgeschenk zum zehnjährigen Jubiläum von Haus Benedikt: Eine Spende von 1000 Euro der Raiffeisenbank Obermain Nord übereichten Vorstand Thomas Siebenaller (4. v. re.) und Teamleiterin Gabriele Thum (8. v. li.)an Regens-Wagner-Gesamtleiterin Sabine Schubert (2. v. re.). Foto: Heidi Neundorfer

„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen.“ Ein Schlager-Titel scheint sich in diesem Sommer besonders zu bewahrheiten, mit Genuss und Freude an Begegnungen können endlich wieder Feste und Jubiläen begangen werden, so auch bei Regens Wagner in Weismain. Das Haus Benedikt feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einem Tag der Offenen Tür.

Herzlich willkommen waren alle, die sich für Regens Wagner Burgkunstadt und insbesondere den Bereich Autismus interessieren. Im ansprechend gestalteten Außenbereich führten die Besucher bei Kaffee und Kuchen so manches informative Gespräch. Geschäftsleitung und Mitarbeitende nahmen sich viel Zeit, die Arbeit im Haus Benedikt zu erläutern.

Das Haus Benedikt bietet 18 erwachsenen Menschen mit einer Autismus-Spektrums-Störung in zwei Wohngemeinschaften barrierefrei Raum zu Selbstverwirklichung und Teilhabe. Sowohl die Förderstätte als auch einige Zimmer der Wohngemeinschaften waren zur Besichtigung freigegeben. Zahlreiche Interessierte, Nachbarn, Pfarrer Gerhard Möckel und Bürgermeister Michael Zapf nahmen das Angebot an, dem im Weismainer Wohngebiet naturnah gelegenen Haus und dessen Bewohnerinnen und Bewohnern einen Besuch abzustatten und zum Jubiläum zu gratulieren.

Raiffeisenbank spendet 1000 Euro: Anschaffung einer Schaukel

Die Raiffeisenbank Obermain Nord überraschte mit einem Scheck über 1000 Euro. Vorstand Thomas Siebenaller sowie die Teamleiterin des Kompetenzzentrums Weismain, Gabriele Thum, überreichten diesen an Gesamtleiterin Sabine Schubert. Sie bedankte sich mit großer Freude im Namen der gesamten Haus- und Dienstgemeinschaft. Verwendet wird das Geld für eine neue Schaukel. Denn wenn auch erwachsen, genießen die Klientinnen und Klienten mit Autismus das Schaukeln sehr. Dies fördert eine bewusste Körperwahrnehmung und wirkt sich gleichzeitig beruhigend und stressabbauend auf die Einzelnen aus. (red)

Schlagworte