MAINKLEIN

CSU Burgkunstadt für Wirtschaftsförderung und Wohnraum

Landtagswahl Sachsen
Zur Stimmabgabe aufgerufen sind die Bürger bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 auch im Landkreis Lichtenfels. Foto: Daniel Schäfer (dpa-Zentralbild)

„Ich bewerbe mich wieder, weil das Amt der Bürgermeisterin mir viel Freude macht“, sagte Christine Frieß bei der Wahlveranstaltung der beiden CSU-Ortsverbände Burgkunstadt und Mainroth in Mainklein. Die CSU könne auf eine positive Arbeit in den vergangenen sechs Jahren zurückblicken und werden diese konsequent weiterführen.

„Wenn von anderen Bewerbern die Vorhaltung kommt, wir würden als CSU in der Vergangenheit leben, kann man dazu nur sagen: 'Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten'“. Falsch seien auch Behauptungen, die kommunale Zusammenarbeit läge im Argen. Erfolge wie ein gemeinsamer Surver mit Altenkunstadt, der Spielplatz am Kordigast und die Technikmesse bewiesen das Gegenteil. Auch im Privaten oder bei Vereinen werde gut zusammengearbeitet. Bei der Musikserenade beteiligten sich Vereine aus allen Kommunen des östlichen Landkreises. Auch das angestrebte Lehrschwimmbecken werde in Zusammenarbeit mehrerer Kommunen verwirklicht. Die Förderanträge seien gestellt und die Realisierung werde geprüft. Außerdem solle die kommunale Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden.

„Grundsätzlich gilt, dass die Lebensqualität in Burgkunstadt und seinen Ortsteilen weiter entwickelt werden muss“, betonte Christine Frieß. So werde die Breitbandversorgung weiter verbessert. „Auch auf die Themen Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung werde ich als Bürgermeisterin ein wachsames Auge haben und mit einer starken CSU-Fraktion im Stadtrat Weiterentwicklungen anstreben“, betonte sie.

Lebensqualität entwickeln und die ärztliche Versorgung sichern

Das gelte ebenso für ausreichend Wohnraum. Es sei nicht leicht, Angebote für betreutes Wohnen zu schaffen. Dies sei ohne Investoren kaum möglich. Daher werde sie auch hier am Ball bleiben und Ohren und Augen offen haben. Es sei schön, dass nun am Schwarzen Graben eine seniorengerechte Wohnanlage mit 22 Wohnungen entsteht.

Wichtig sei es, die heimische Wirtschaft zu stärken. Dies sei der CSU bei einem Besuch der Firma OFM bestätigt worden. „Die OFM-Unternehmensgruppe hat ihren Sitz seit über 50 Jahren in Burgkunstadt“, erklärte Geschäftsführer Alfred Büdel den Kommunalpolitikern. Das Unternehmen erstelle zukunftsweisende Netzwerklösungen bei Sprach-, Daten und Bildübertragung mit dem Ziel eines optimalen, wirtschaftlichen Betriebs, unter der Gewährleistung der Netzsicherheit. Von WLAN bis zur Videoüberwachung und Netzwerk-Survern reiche das Angebot, um eine zuverlässige Plattform für die Unternehmenskommunikation zu schaffen.

OFM betreibt zwölf Standorte im südlichen Teil Deutschlands und beschäftige über 300 Mitarbeiter. Zusammen mit dem Unternehmen Vinci, das weltweit tätig ist, sei man sehr gut für die Zukunft aufgestellt. (red)

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