SPIESBERG

CSU Altenkunstadt: Wirtschaft fördern und Wohnraum schaffen

Der Bürger entscheidet: Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen. Foto: Markus Drossel

In Spiesberg beschloss der CSU-Ortsverband Altenkunstadt die Reihe seiner Wahlversammlungen aus Anlass der bevorstehenden Kreistag-, Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. Dabei zog Bürgermeister Robert Hümmer nochmals eine positive Bilanz der vergangenen sechs Jahre seiner Tätigkeit im Rathaus. Wichtige Zukunftsaufgaben gelte es zu bearbeiten.

CSU-Vorsitzender Hans-Werner Schuster eröffnete den politischen Frühschoppen im Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Robert Hümmer erklärte, dass zwar vieles in der vergangenen Legislaturperiode gestaltet worden, aber nicht alles Wünschenswerte auch machbar sei. Deshalb sei es wichtig, auf die wichtigsten Aufgaben ein besonderes Augenmerk zu legen und vor allen Dingen die Chance, Fördermöglichkeiten rechtzeitig zu nutzen.

Vom Radwegebau bis zur Schulsanierung

Dank der Zuschüsse sei es gelungen, eine Reihe von wichtigen Projekten auf den Weg zu bringen. Hümmer wies auf den Ausbau von Radwegen in Maineck, Prügel, Burkheim und Spiesberg, den Bau der Abbiegerspur auf der neuen Mainbrücke und die Ausstattung der Kindertagesstätten und Schulen hin. Wichtige Entscheidungen wurden zur Sanierung der Abwasserbeseitigung in Pfaffendorf, Zeublitz und Spiesberg getroffen, ebenso für eine dauerhafte Energieversorgung der Gemeinde. Bei der Grundschule werde zurzeit der Altbau entkernt und saniert. In weiteren Bauabschnitten folgen die Arbeiten im Schulneubau, in der Pausenhalle und der Schulturnhalle.

Hümmer ging auf die sogenannte „neue Mitte“ in Altenkunstadt ein und sprach das neue „Haus der Kinder“ in Zusammenhang mit dem Bayerischen Roten Kreuz, an. Bei geschätzten Kosten von drei Millionen Euro erhalte die Gemeinde eine Förderung von rund 90 Prozent. Für das Lehrschwimmbecken seien Förderanträge bei der Regierung von Oberfranken eingereicht worden. Weil die Nachfrage nach Bauland hoch sei, sollen in Baiersdorf, Pfaffendorf und Strössendorf Bauplätze ausgewiesen werden. Für das Gewerbegebiet in Woffendorf, das rund 35 000 Quadratmeter umfasst und mit dem sich die Gemeinde schon seit dem Jahr 2000 befasste, gebe es schon Interessenten für rund 10 000 Quadratmeter. Somit könne sich der Gemeinderat, wenn dies konkreter werde, mit der Erschließung befassen.

Wichtige Aufgaben seien die Wirtschaftsförderung und der Erhalt der Arbeitsplätze sowie die Festigung des Schulstandorts Altenkunstadt. Die kommunale Zusammenarbeit sollte vertieft, Vereine und der Tourismus gefördert werden. Bei der Beseitigung von Leerständen im Innerortsbereich könnte die Aktion „Jung kauft Alt“ helfen. „Solide Finanzen, eine sparsame Haushaltsführung und die frühestmögliche Information der Einwohner, damit viele mitreden können“, nannte er als weitere Ziele. „Ich möchte weiterhin meine Kraft für die Zukunft meiner Heimatgemeinde einsetzen, damit sich alle wohlfühlen können“, betonte Hümmer.

„Robert Hümmer ist ein tatkräftiges, beliebtes und verlässliches Gemeindeoberhaupt“, warb Hans-Werner Schuster für seine Wiederwahl. Anschließend stellten sich die Gemeinderats- und Kreistagskandidaten vor.

In der Diskussion wurden Verbesserungsarbeiten am Teerbelag der Ortsstraßen und der Gehsteige angeregt. Es gab eine Anfrage wegen des möglichen Glasfaseranschlusses in Spiesberg und auf erforderliche Verbesserungen am Sandkasten des Kinderspielplatzes wurde hingewiesen. Kritik übte ein Bürger daran, dass ständig ein Anhänger auf der Zeublitzer Straße in Strössendorf abgestellt werde.

Infostände bei den Einkaufsmärkten

Der CSU-Ortsverband wird mit Infoständen am Samstag, 15. Februar, im Einkaufszentrum in Röhrig, und am Samstag, 29. Februar, am Fachmarktzentrum, jeweils von 10 bis 13 Uhr, für sich werben.

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