ALTENKUNSTADT

Start frei für das Haus des Kindes in Altenkunstadt

Start frei für das Haus des Kindes in Altenkunstadt
Den Bescheid zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn für das BRK-Haus des Kindes Plus in Altenkunstadt überreichte Bürgermeister Robert Hümmer (2. v. re.) an den BRK-Kreisvorsitzenden Christian Meißner (2. v. li.). Darüber freuen sich BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak (li.) und Gesc... Foto: red

Die von der Gemeinde Altenkunstadt und dem BRK-Kreisverband Lichtenfels initiierte neue Kinderbetreuungseinrichtung BRK-Haus des Kindes Plus in Altenkunstadt hat eine entscheidende Hürde zur Realisierung genommen. Den Bescheid der Regierung von Oberfranken über die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn überreichte Bürgermeister Robert Hümmer an den Kreisvorsitzenden des Roten Kreuzes, Christian Meißner.

„Das Projekt kann nun starten, da die formalen Förder- und Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt sind“, sagte Christian Meißner. Zuvor haben die Gremien der Gemeinde Altenkunstadt und des Bayerischen Roten Kreuzes das Projekt auf den Weg gebracht. Der BRK-Kreisverband Lichtenfels übernehme sowohl die Bauträger- als auch die Betriebsträgerschaft für die neue Einrichtung in Altenkunstadt, die in der Theodor-Heuss-Straße entstehen wird. Die Gesamtaufwendungen sind mit rund 2,9 Millionen Euro geplant und werden über Zuschüsse der Gemeinde Altenkunstadt, des Freistaates Bayern und Eigenmittel des Roten Kreuzes finanziert.

„Die Kinderbetreuung ist eben nicht nur eine kommunale Pflichtaufgabe, sondern der Garant für eine familienfreundliche Gemeinde.“
Robert Hümmer, Bürgermeister

Wie Bürgermeister Robert Hümmer betonte, sei dies eine beträchtliche Investition in die Zukunft der Gemeinde Altenkunstadt: „Die Kinderbetreuung ist eben nicht nur eine kommunale Pflichtaufgabe, sondern der Garant für eine familienfreundliche Gemeinde.“ In dem zukünftigen BRK-Haus des Kindes Plus werden Kinder unterschiedlichen Alters betreut. So entstehen 24 Krippen-, 25 Kindergarten- und 40 Hortplätze.

Wie Christian Meißner betonte, habe das Rote Kreuz bereits beste Erfahrungen bei dieser altersumfassenden Betreuung gesammelt. In Bad Staffelstein gibt es bereits das BRK-Haus des Kindes „Banzgau“ mit allen Versorgungsformen. Erfreulich sei auch, dass das vorgesehene Grundstück in der Theodor-Heuss-Straße in Altenkunstadt vom Roten Kreuz erworben werden konnte. Hier sei der Friedrich-Baur-GmbH zu danken, mit der man sich zügig auf einen Kaufvertrag einigen konnte, ergänzte BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak.

Randzeitbetreuung, Ferienbuchungen und Elternnetzwerk geplant

Mit der neuen Einrichtung solle eine Betreuungsform geschaffen werden, die sich im besonderen Maße weiteren Entwicklungsfeldern wie Randzeitenbetreuung, Ausschöpfen gesetzlicher Möglichkeiten wie Kurzzeit- oder Ferienbuchungen, Babysitter-Vermittlung oder Nutzung eines Elternnetzwerkes des BRK-Mehrgenerationenhauses Michelau zuwende. Auch wolle man sich dafür einsetzen, wie man die Bildungschancen verbessern kann (etwa das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes).

Der Geschäftsleiter der Gemeinde Altenkunstadt, Alexander Pfaff, freute sich über die derzeit günstige Förderkulisse des Freistaates. Es sei gelungen, den Förderantrag so rechtzeitig zu stellen, dass das Projekt noch vom „Sonderinvestitionsprogramm für den KITA-Ausbau – (SIP)“ profitiere, was die Gemeinde erheblich entlaste. (red)

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