KIRCHLEIN

CSU verspricht schrittweise Dorferneuerung für Kirchlein

Der Bürger entscheidet: Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen. Foto: Markus Drossel

Viele interessierte Bürger informierten sich bei einer Wahlveranstaltung der CSU-Ortsvereine Burgkunstadt und Mainroth im Kirchleiner Sportheim über die anstehende Kommunalwahl. Der Burgkunstadter Vorsitzende Manfred Hofmann freute sich, dass viele junge Wähler gekommen waren. Die CSU-Verbände setzten bei der Wahl für den Stadtrat auf eine junge Kandidatenliste, sagte er. Mit dieser und Bürgermeisterin Christine Frieß wolle man den positiv eingeschlagenen Weg der vergangenen sechs Jahre fortführen.

Gemeinsamer Bau des Lehrschwimmbeckens das Ziel

Der Mainrother Vorsitzende Günter Knorr sagte, er sei sehr stolz auf seine Fraktion. Es seien dabei alle Berufs- und Interessengruppen vertreten und dies solle bei der kommenden Wahl ausgebaut werden. „Es gilt, Ziele und Visionen mit Augenmaß und der Abschätzung der Machbarkeit anzugehen“, sagte er.

„Mir macht das Amt der Bürgermeisterin sehr viel Spaß“, sagte Christine Frieß. Deshalb wolle sie alles dafür tun, um zum Wohle der Bürger weiterzuarbeiten. Es gelte Anstöße und Ideen einzubringen, um sie mit mehrheitlichen Beschlüssen zu verwirklichen. Durch kommunalen Zusammenarbeit sei einiges erreicht worden. Das solle nun mit dem Bau eines gemeinsamen Lehrschwimmbeckens weitergeführt werden. Wichtig sei es, die Lebensqualität der Bürger zu erhalten und nach Möglichkeit zu verbessern.

Dazu sollen die Bahnhofsstraße neugestaltet und der Schulberg aufgewerte werden. Geplant seien in Kirchlein die Dorferneuerung oder in Mainroth die Sanierung des alten Brauhauses und eine Ortsumgehung. In Kirchlein wäre es schön wenn ein Gemeinschaftsraum im Feuerwehrhaus eingerichtet werden könnte. Der Vorplatz und die vorbeiführende Staatsstraße wurden saniert. Christine Frieß betonte, dass entgegen der Behauptungen anderer Fraktionen das Dorferneuerungsprogramm in Kirchlein so schnell wie möglich vorangetrieben werde. Die Dorferneuerung solle schrittweise erfolgen. Als gelungen bezeichnete die Bürgermeisterin den Ausbau der Straße von Kirchlein nach Weides.

Prüfung der maroden Straße von Hainzendorf nach Reuth

Günter Knorr sicherte zu, die Machbarkeit einer Sanierung der maroden Umgehungsstraße Hainzendorf-Reuth zu prüfen und je nach finanzieller Leistungsfähigkeit in Angriff zu nehmen. Als die Straße vor Jahrzehnten gebaut wurde waren die Fahrzeuge noch kleiner und die Fahrbahn daher nicht für den heutigen Schwerverkehr ausgelegt. Die Anregung, das Altstadtfest und die Kirchleiner Kerwa für das Jahr 2023 terminlich besser zu koordinieren, nahm die Bürgermeisterin zur Prüfung im Festausschuss mit ins Rathaus.

Stadtrat und Jugendbeauftragter Marco Hennemann ging auf ein mögliches Jugendparlament ein. Stadtratskandidat Johannes Bergmann bemerkte, dass man das Ehrenamt weiter Stärken sollte. Auch hier können schöne Erfolge wie die gemeinsame Musikserenade erzielt werden, die die Musikkapellen aus allen Kommunen des östlichen Landkreises organisieren. Dies sei gelebte kommunale Zusammenarbeit, die in vielen Bereichen Nachahmung finden könnte, denn es mache allen sehr viel Spaß.

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