ALTENKUNSTADT

CSU Altenkunstadt will beim Kauf alter Häuser helfen

Wahlkabine
Zur Stimmabgabe aufgerufen sind die Bürger bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 auch im Landkreis Lichtenfels. Foto: A3929/_Julian Stratenschulte (dpa)

Bürgermeister Robert Hümmer und die Kandidaten auf der Gemeinderatsliste der CSU Altenkunstadt stellten sich und ihre Ziele bei einer Wahlversammlung in Burkheim vor.

In den sechs Jahren seiner Amtszeit seien wichtige Projekte erledigt und insofern auch die Wahlversprechen eingehalten worden, sagte Hümmer. Er erinnerte an den barrierefreien Zugang zur Mittelschule, den Ausbau des Radwegenetzes, die Ausweisung von Bauland, Sanierungsarbeiten in den Kindertagesstätten, die Modernisierung von Kanälen und als größtes Bauprojekt die Generalsanierung der Grundschule. Weitere wichtige Vorhaben seien das geplante Lehrschwimmbecken, für das Förderanträge gestellt wurden, der Breitbandausbau und die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz in einem „Haus der Kinder plus“.

Für die Zukunft sei es wichtig, Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und sich darauf vorzubereiten. Als Beispiele nannte er die Ansiedlung neuer Gewerbegebiete, die Stärkung des Schulstandorts, die kommunale Zusammenarbeit, die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung und den Tourismus. Solide Finanzen und eine effiziente Haushaltsführung sollten die Grundlage für Planungen bleiben.

Bürger früher in Entscheidungen einbeziehen und Vereine fördern

Hümmer sprach sich für eine stärkere Einbindung der Bürger in die Entscheidungsprozesse aus, sodass sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt nachvollziehbar Informationen erhalten. Er sicherte den Vereinsvorsitzenden zu, dass sich die CSU weiterhin für die Vereinsförderung und kostenfreie Hallenbenutzung einsetzen werde.

Das Wohnen im Ortskern solle wieder attraktiver werden, etwa durch eine Initiative „Jung kauft Alt“, um junge Familien anzuregen, leer stehende Häuser mit Unterstützung der Gemeinde zu erwerben und zu renovieren. Mit dem Integrierten Standentwicklungskonzept und der Städtebauförderung sei die Gemeinde bereits auf einem guten Weg. Damit sie auch für die Jugend attraktiv bleibe, müssten sich alle Verantwortlichen verstärkt Themen wie Arbeitsplätze, Bildungsmöglichkeiten und Freizeitangeboten zuwenden. Außerdem müsse die Gemeinde sich um die Senioren kümmern. „Wenn ich wieder gewählt werde, dann werde ich mich mit aller Kraft für die Zukunft der Gemeinde Altenkunstadt einsetzen“, versicherte Hümmer.

Anschließend stellten sich die Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag vor. 

Weitere Artikel zur Kommunalwahl am 15. März finden Sie unter www.obermain.de/kommunalwahlen. (red)

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