BURGKUNSTADT

Vom Schulberg bis zur Dorferneuerung

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Von Politikverdrossenheit keine Spur gab's beim Wahlkampfauftakt der CSU-Ortsverbände Burgkunstadt und Mainroth in der Gastwirtschaft Vonbrunn in Theisau. Die Stühle reichten nicht aus, als der Burgkunstadter CSU-Vorsitzende Manfred Hofmann die Versammlung eröffnete.

In den vergangenen sechs Jahren habe man mit Bürgermeisterin Christine Frieß Vieles in Burgkunstadt auf den Weg gebracht. Ziel sei es mit ihr an der Spitze und einer Kandidatenliste möglichst viele Sitze im Stadtrat zu erringen, um den eingeschlagenen erfolgreichen Weg weiterzugehen. „Es wird nicht alles möglich sein, aber wir werden alles tun was möglich zu machen ist“, ergänzte Hofmann.

Gemeinsames Lehrschwimmbecken und Keltenspielplatz

„Ich habe Spaß an meiner Arbeit und möchte auch die nächsten sechs Jahre weitermachen“, erklärte Bürgermeisterin Christine Frieß. Wenn die CSU mehr künftig mehr Stadträte stellen könnte, würde dies die Entscheidungsfindung erleichtern. Die Forderung von politischen Mitbewerbern, es müsse „Schluss sein mit dem Dornröschenschlaf in Burgkunstadt“ könne sie nicht teilen, da viel angestoßen und umgesetzt worden sei. So beteiligte sich Burgkunstadt an einem gemeinsamen Lehrschwimmbecken, das nun in Altenkunstadt nun gebaut werden solle. Ein Projekt der kommunalen Zusammenarbeit sei auch der Spielplatz „Spielwienix“ auf dem Kordigast.

Viele Projekte ermögliche die kommunalen Zusammenarbeit, etwa die neue Mainbrücke in Theisau, deren Bau keine Pflichtaufgabe der Stadt gewesen sei, und die mit Beteiligung von Altenkunstadt finanziert wurde. In Theisau wurde zusammen mit der Jagdgenossenschaft der Weg vom Steingraben zur Kirchleiner Straße saniert. Derartige Projekte zeigten, dass sich die Lebensqualität in Burgkunstadt beim Einkauf, Freizeit, Schulen und Sportstätten wesentlich verbessert habe oder dies gerade geschehe.

Investitionen für die Bürger und mit Beteiligung der Bürger waren die Sanierung der Alten Schmiede in Neues und des Anbaus ans Feuerwehrhaus in Hainweiher. Bei der Skaterbahn tummeln sich am Wochenende Skater aus ganz Oberfranken. Außerdem wurden neue Bauplätze geschaffen und Wohnraum im Stadtkern ermöglicht. Ein schöner Erfolg sei die Sanierung und der barrierefreie Umbau des Burgwegs und der Zugänge zum Marktplatz. Eine weitere Aufwertung sei mit dem Projekt Schulberg geplant. Eine Verlegung der Grundschule an den Stadtrand komme nicht in Frage, betonte Frieß. Ermöglicht werde die Neugestaltung des Schulbergs durch Zuschüsse der Städtebauförderung.

Ein lange gehegter Wunsch sei mit der Dorferneuerung und der Neugestaltung des Kirchplatzes in Mainroth erfüllt worden. Auf Initiative des Mainrother VdK-Ortsverbands wurden die Barrierefreiheit bei Fußwegen verbessert. Zuversichtlich ist die Bürgermeisterin, dass der Bau einer Ortsumgehung in naher Zukunft erfolge, nachdem er im vordringlichen Bedarf des Bundeswegenetzes sei. Begonnen werden soll nun mit der Dorferneuerung in Kirchlein. Eine größere Aufgabe werde die Neugestaltung der Bahnhofsstraße. „Auch in der Frage nach Wohnraum gerade für ältere Mitbürger sind wir am Ball“, versicherte die Bürgermeisterin.

Hochwasserschutz und Verbesserung der ärztlichen Versorgung

Ein weiteres Großprojekt sei der Hochwasserschutz. Es gebe zwar auch hier andere Meinungen, doch sei deutlich geworden, wie wichtig es sei, hier zu handeln. Eine wichtige Aufgabe sei die Aufrechterhaltung und Verbesserung der ärztlichen Versorgung. „Die Verwirklichung der begonnenen Planungen und ein umweltbewusstes Handeln werden oberste Priorität haben“, sagte Christine Frieß.

Landrat Christian Meißner bestätigten, dass sich in Burgkunstadt einiges bewegt habe. Zahlreiche Projekte seien gemeinsam mit dem Landkreis verwirklicht worden, wie die Sanierung der Obermainhalle, der Straßenbau in Kirchlein und der Bau der Freisportanlagen für die weiterführenden Schulen. Im Anschluss stellten sich die Kandidaten für die Kreis- und Stadtratswahl vor.

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