ALTENKUNSTADT

Altenkunstadter Malteser bieten Hilfe für Menschen in Not

Seit 40 Jahren engagiert sich der Malteser-Hilfsdienst Altenkunstadt für alte, kranke und behinderte Menschen. Stellvertretender MHD-Bezirksgeschäftsführer Dr. Christian Stock (li.) und Elke Klaus, Referentin für soziales Ehrenamt, gratulierten und überreichten Ortsbeauftragtem G... Foto: Bernd Kleinert

„In den vergangenen vier Jahrzehnten wurde Tausenden von Menschen geholfen, ihre oft nicht leichten Lebensumstände besser zu bewältigen. Tausenden von Menschen wurde ein wenig mehr Glück zuteil. Sie alle hier sind ein Teil dieser beeindruckenden Geschichte.“ Ein schöneres Kompliment hätte der stellvertretende Bezirksgeschäftsführer Dr. Christian Stock den Mitarbeitern des Malteser-Hilfsdienstes Altenkunstadt nicht machen können. Mit einem Festabend im Landgasthof Fiedler in Burkheim wurde das 40-jährige Bestehen der MHD-Ortsgruppe würdig begangen.

„Ich habe tiefen Respekt für die Leistungen, die sie und all diejenigen erbracht haben, die vor ihnen hier aktiv waren“, sagte Stock, der von Elke Klaus, Referentin für soziales Ehrenamt, begleitet wurde. In der Chronik lasse sich nachlesen, dass die junge Ortsgliederung bereits 1981 mit dem Behindertenfahrdienst begonnen und sechs Jahre später eine Kleiderkammer eröffnet habe. Namens der Diözesanleitung dankte der stellvertretende Bezirksgeschäftsführer allen, die sich für die Malteser und ihre Aufgaben engagieren: „Sie alle sind Teil dieses guten Werks“.

„Sie alle sind Teil dieses guten Werks.“
Elke Klaus, Referentin für soziales Ehrenamt

Doch nicht nur die Altenkunstadter Ortsgliederung sei älter geworden, sondern auch ihre Helfer. „Deshalb ist es besonders wichtig, junge Menschen für den ehrenamtlichen Dienst an hilfsbedürftigen Menschen zu begeistern und zu gewinnen“, betonte Stock. Er wünschte den Altenkunstadter Maltesern für ihre weitere Arbeit viel Erfolg und sagte ihnen die Unterstützung der Diözesangeschäftsstelle zu.

Auch Not leidende Kinder in osteuropäischen Ländern liegen den Altenkunstadter Maltesern am Herzen. Deshalb beteiligen s... Foto: Bernd Kleinert

„Menschen mit Handicap, in Not Geratene und Hilfsbedürftige nehmen unsere Angebote gern und mit Freude in Anspruch“, sagte Ortsbeauftragter Georg Vonbrunn. Er freute sich, dass auch sein Vorgänger und jetziger Stellvertreter Hermann Schilling aus Zapfendorf mitfeierte. Sein Dank galt der Verwaltung mit Dienststellenleiter Klaus Schnapp, dessen Stellvertreterin Gabi Berger und Mitarbeiterin Ariane Pfadenhauer. Lob zollte Vonbrunn den Mitgliedern des Ortsführungskreises, den Betreuerinnen der Demenzgruppe, den Mitarbeiterinnen der Kleiderkammer sowie allen Fahrern. „Gemeinsam vermögen wir Gutes zu tun und deshalb bitte ich sie, zusammenzuhalten und mit voller Kraft auch weiterhin großartiges soziales Engagement zum Wohl von Unterstützungsbedürftigen zu zeigen“, erklärte der Ortsbeauftragte.

„Ein anstrengendes Jahr liegt hinter uns. Wir mussten einige Niederlagen einstecken, und es war nicht immer einfach, den Erwartungen und Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden“, stellte stellvertretende Geschäftsführerin Gabi Berger fest. Sie dankte der großen Mitarbeiterschar für ihre Bereitschaft und ihr Engagement.

Wenn Not am Mann ist, sind die Mitarbeiter zur Stelle

In der heutigen Zeit sei es alles andere als selbstverständlich, dass jemand private Dinge verschiebt und kurzfristig einspringt, wenn Not am Mann ist. „Wir sind stolz darauf, solche Mitarbeiter zu haben. Als Team haben wir alle Herausforderungen gemeinsam erfolgreich gemeistert“, erklärte Berger unter Beifall. Dem erkrankten Dienststellenleiter Klaus Schnapp wünschte sie baldige Genesung. Musikalische Beiträge, Gedichte des Burkheimer Heimatdichters Franz Josef Ahles und ein gemeinsames Essen rundeten den Jubiläumsabend ab. (BK)

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