Michael Zapf will Weismainer Bürgermeister werden

WEISMAIN

Michael Zapf will Weismainer Bürgermeister werden

Mit großer Zuversicht gehen die Kandidaten der Gemeinschaft unabhängiger Bürger/Freie Wähler (GUB/FW) Weismain in die Kommunalwahl im März 2020. Ausgegeben wurden zwei Ziele. So möchte die GUB 50 Prozent Stimmenanteil bei der Stadtratswahl bekommen und mit dem engagierten Kandidaten Michael Zapf das Amt des Bürgermeisters besetzen.

Der 37-Jährige ist seit 2002 Berufsoffizier der Bundeswehr, nachdem er zuvor eine Ausbildung zum Bürokaufmann absolviert hatte. Er war er in Brennpunktregionen wie in Afghanistan, im Kosovo und in Bosnien eingesetzt.

„Mit den Bürgern muss über die Kosten geredet werden, die wegen der Innenstadtsanierung auf sie zukommen könnten.“
Michael Zapf, Bürgermeisterkandidat

Nach einem militärpolitischen Führungslehrgang in den USA ist er als Planungsstabsoffizier am Übungszentrum der Infanterie in Hammelburg tätig.

Für die Kommunalpolitik hat sich der Weismainer schon als Jugendlicher interessiert. „Ich habe mir die Überlegung für eine Kandidatur für das Bürgermeisteramt nicht leicht gemacht, doch die kommunalpolitischen Gegebenheiten und Gespräche mit vielen Einwohnern haben mich darin bestärkt“, erklärte er. Er fordert einen Kurswechsel bei den anstehenden Großprojekten. Mit den Bürgern müsse über die Kosten geredet werden, die wegen der Innenstadtsanierung auf sie zukommen könnten. Hier sei mehr Transparenz erforderlich.

Um die Pflichtaufgaben effizienter zu bewältigen, müsse die Stadtverwaltung stärkere auf Priorisierung setzen. Außerdem sollte die Verwaltung stärker das Gespräch und den Austausch mit den Bürgern suchen. Gerade wegen der knappen Kassen müsse die kommunale Zusammenarbeit mit allen Nachbargemeinden vertieft werden. „Im Falle einer Wahl will ich ein Bürgermeister für alle sein“, betonte Zapf. Es sei ihm wichtig authentisch zu bleiben und sich von niemandem vereinnahmen zu lassen.

Matthias Müller wechselt von der CSU zur GUB

„Wir sind eine prima Truppe, die viel erreichen kann“, erklärte Vorsitzender Hans-Jürgen Steger. „Viele Projekte, die in Weismain anstehen, müssen richtig angepackt werden.“ Mit Matthias Müller sei ein Kandidat gewonnen worden, der sechs Jahre für die CSU im Stadtrat mitgearbeitet hat. Viel Erfahrung brächten die drei bisherigen Stadträtinnen ein. Bei der GUB sei keine Frauenquote notwendig, da auf der Liste sechs Damen vertreten sind. Und junge Kandidaten sorgten für den nötigen Schwung.

„Es ist traurig, wie das schöne Weismain finanziell dasteht“, sagte Hans-Peter Zahner. Hier gelte es zu handeln. „Noch nie ist es bei einer Wahl so günstig gewesen, die Geschicke der Stadt in eine andere Richtung“, meinte Reinhard Huber. „Wir brauchen dringend frischen Wind.“

Die Stadtratskandidaten

Die Kandidaten der Gemeinschaft unabhängiger Bürger/Freie Wähler für die Kommunalwahl sind: Michael Zapf, Gabi Huber, Janine Brunecker, Anita Rauch, Matthias Müller, Steffen Ziegler, Hans-Peter Zahner, Doris Kinttof, Florian Hafermann-Josephus, Susanne Dück, Norbert Rehe, Hans-Jürgen Steger, Reinhard Hube, Friedbert Weiß, Silke Ziegler und Berthold Zöllner.