BURGKUNSTADT

Christine Frieß kandidiert wieder für die Burgkunstadter CSU

Bürgermeisterin Christine Frieß stellt sich nochmals zur Wahl. Zur Nominierung gratulierten ihr (v. re.) Landrat Christian Meißner, Niklas Stadelmann, Fraktionsvorsitzender Günter Knorr und CSU-Vorsitzender Manfred Hofmann. Foto: Roland Dietz

Aufbruchsstimmung herrschte bei der Nominierungs-Versammlung der CSU-Ortsverbände Burgkunstadt und Mainroth zur Kommunalwahl am 15. März 2020. Bürgermeisterin Christine Frieß wird sich für weitere sechs Jahre um das Amt der Verwaltungschefin bewerben. Einigkeit prägte auch die Abstimmung über die Kandidatenliste für den Stadtrat.

„Wir haben die letzten sechs Jahre ohne zu polarisieren das Bestmögliche für unsere Stadt getan“, resümierte der Burgkunstadter CSU-Vorsitzende Manfred Hofmann. „Wir werden mit voller Kraft auch die nächsten sechs Jahre für die Bürger da sein und unsere liebenswerten Stadt nach vorne bringen.“ Der Mainrother CSU-Vorsitzende und Fraktionssprecher Günter Knorr ging noch einen Schritt weiter. Trotz Rückschlägen sei viel erreicht worden. So habe der Wegfall von Gewerbesteuern die Konsolidierung der Finanzen erheblich zurückgeworfen. Doch solle der eingeschlagene Weg mit den gegebenen Möglichkeiten weiterverfolgt werden.

„Wir haben die letzten sechs Jahre ohne zu polarisieren das Bestmögliche für unsere Stadt getan.“
Manfred Hofmann, CSU-Vorsitzender

Bei der Aufstellung der Kandidatenliste habe man mit viel Sorgfalt für die Zukunft Burgkunstadts gehandelt. „Es wäre schön, wenn wir mit dieser jungen hoffnungsvollen Mannschaft mehr Mandate als die zuletzt erreichten sieben schaffen würden, denn es ist schwierig geworden für Vorschläge und Programme Mehrheiten zu erreichen“, erklärte Knorr.

„Der Kurswechsel bei der vorigen Wahl war notwendig“, sagte Bürgermeisterin Christine Frieß. Obwohl nicht alles wie gewünscht verwirklicht werden konnte, sei besonders im Rahmen der Kommunalen Zusammenarbeit einiges erreicht worden. Ein gemeinsamer Jugendtreff, die Aufwertung des Kordigasts, ein Lehrschwimmbad, eine Wassernotstandsversorgung ein gemeinsamer Server wurden auf den Weg gebracht. Gemeinsame Technikmessen, Musikserenaden und Bierfest waren weiter Erfolge. In Burgkunstadt wurden Straßen saniert und neugebaut. Neue Bauplätze wurden ausgewiesen, der Marktplatz barrierefrei gestaltet. In Mainroth wurde der Kirchplatz saniert und Gehwege abgesenkt und verbreitert.

Für Ausbau der Bahnhofstraße und Seniorenwohnungen

Vorbereitet wurden ein Ausbau der Bahnhofsstraße, die Hochwasserfreilegung, die Verbesserung der Seniorenbetreuung und Wohnungen für ältere Bürger, neue Baugebiete, eine Umgehungsstraße für Mainroth und die Dorferneuerung in Kirchlein. Auch eine Verbesserung der ärztlichen Betreuung liege der CSU am Herzen. Mit der Sanierung des alten Brauhauses in Mainroth solle es bald weitergehen. „Wir werden auch weiter für ein liebenswertes Burgkunstadt mit hoher Lebensqualität für alle stehen“, betonte die Bürgermeisterin.

Ottmar Vonbrunn forderte mehr Möglichkeiten, ein Eigenheimes in den Stadtteilen zu bauen. Franz Ultsch regte an wichtige Themen in ein Wahlprogramm aufzunehmen.

Die Stadtratskandidaten der CSU Burgkunstadt mit Bürgermeisterin Christine Frieß (vorne, 3. v. re.). Foto: Roland Dietz

Die gute Mischung von jungen und erfahrenen Kandidaten auf der Stadtratslist biete gute Chancen für die Wahl, sagte CSU-Kreisvorsitzender Christian Meißner. Da auch der Kreistag neu gewählt wird, wies er darauf hin, dass nur in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit viel erreicht werden könne. Wahlleiter Rudi Fetzer forderte alle Kandidaten auf, auch nach der Wahl bei kommunalpolitischen Themen am Ball zu bleiben.

Die Stadtratskandidaten

Christine Frieß, Manfred Hofmann, Günter Knorr, Katrin Weißmann, Niklas Stadelmann, Michael Foltes, Joachim Ruß, Christian Macion, Carmen Blüchel-Spindler, Marco Hennemann, Johannes Bergmann, Petra Müller, Klemenz Müller, Tobias Bär, Kai Bergmann, Andreas Schneider, Andre Bergmann, Jan-Philipp Sievert, Jürgen Wölfert, Helmut Fiedler.

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