KIRCHLEIN

Freude über Ausbau der Ortsdurchfahrt in Kirchlein

Freude über Ausbau der Ortsdurchfahrt in Kirchlein
Das symbolische Band zur Freigabe der Ortsdurchfahrt Kirchlein zertrennten (v. li.) Markus Pülz vom Bauamt Burgkunstadt, Stadtrat Achim Ruß, Bürgermeister Christian Mrosek (Redwitz), Pfarrer Heinz Geyer, Stadtrat Thomas Müller, Zweite Bürgermeisterin Ulrike Koch, Bürgermeister T... Foto: Roland Dietz

Als „gelungenes Gemeinschaftsprojekt“ bezeichnete Landrat Christian Meißner die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Kirchlein. Durch den Ausbau wurde nicht nur die Kreisstraße Lif 14 saniert, sondern auch das Ortsbild aufgewertet.

Der Einmündungsbereich der Kreisstraße wurde von den Wohnhäusern abgerückt und damit die Sichtweite verbessert. Neben einem neuen Gehweg sind auch die Belange der Dorferneuerung im Bereich des Feuerwehrhauses berücksichtigt worden. „So entstand eine mehr als positive Gesamtmaßnahme mit der Stadt Burgkunstadt, dem Amt für ländliche Entwicklung, den Bürgern Kirchleins und dem Landkreis Lichtenfels“, betonte der Landrat.

Der Freistaat beteiligt sich an den Gesamtkosten von 380 000 Euro

Die Gesamtkosten der Arbeiten bezifferte Landrat Christian Meißner auf 380 000 Euro. Der Kostenrahmen sei bisher eingehalten worden. Die Regierung von Oberfranken habe einen Zuschuss zwischen 60 und 70 Prozent zugesagt. Die Straße wurde auf 200 Meter Länge und 5,5 Meter Breite ausgebaut. Verbaut wurden 1000 Quadratmeter Asphaltdecke, 700 Kubikmeter Frostschutz, 150 Quadratmeter Pflastersteine und 150 laufende Meter Granitbodenstein.

Zur Feier der Verkehrsfreigabe waren neben zahlreichen Kirchleinern auch einige Kreis und Stadträte gekommen. Besonders hob Landrat Christian Meißner die gute Zusammenarbeit während der Bauarbeiten seitens des Kreisbauhofs, des Planungsbüro Kellner, der ausführenden Firma Mühlherr, dem Bauamt der Stadt Burgkunstadt und der Kirchleiner hervor, die vorbildlich gewesen sei. So spendierten die Bürger eher mal Kaffee und Kuchen, statt Forderungen und Kritik zu äußern.

So gelang es, die Straße nach rund drei Monaten Bauzeit für den Verkehr wieder freizugeben. Pius Schmelzer vom Amt für ländliche Entwicklung erklärte, dass es zu Beginn der Arbeiten nicht ganz leicht gewesen sei, einen gemeinsamen und vernünftigen Zeitrahmen zu erstellen. „Aber nachdem der Förderantrag abgesegnet war, ging dann alles umso schneller, wofür allen Beteiligten Dank aus zu sprechen ist“, betonte er. Er hoffe, dass es bei der Weiterführung der Dorferneuerung auf dem Kathi-Baur-Platz und mit dem Dachbodenausbau des Feuerwehrhauses ebenso gut laufen möge.

„Mit der Fertigstellung des Projektes ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.“
Christine Frieß, Bürgermeisterin

„Mit der Fertigstellung des Projektes ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“, sagte Bürgermeisterin Christine Frieß. Ebenso wie der Sprecher der Ortsgemeinschaft Kirchlein Ralf Vogt dankte sie allen Beteiligten für die gelungenen Arbeiten. Pfarrer Heinz Geyer stellte die neuen Straßen, Gehwege und Anlagen unter den Segen Gottes. Er hoffe, dass hier keine Unfälle passieren.

Im Anschluss an die Eröffnung wurde das gelungene Werk mit einem kleinen Imbiss gebührend gefeiert.

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