BURGKUNSTADT

Burgkunstadt fördert die Sanierung von Altbauten

Burgkunstadt fördert die Sanierung von Altbauten
Durch eine Förderung über das Geschäftsflächenprogramm könnte die Kulmbacher Straße in Burgkunstadt aufgewertet werden. Foto: Dieter Radziej

Um die Innenstadt aufzuwerten und die Wirtschaft zu beleben, hat der Stadtrat am Dienstagabend ein Stadtsanierungsprogramm und ein Geschäftsflächenprogramm einstimmig beschlossen.

Die Verbesserung des äußeren und inneren Zustandes von Privat-, Geschäfts- und Verwaltungsgebäuden ist das Ziel eines Sanierungsprogramms, das die Stadtverwaltung mit dem Planungsbüro plan & werk, Bamberg, erarbeitet hat. Zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse durch Erhaltungs-, Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen unter Einbeziehung des Stadtbilds und des Denkmalschutzes sollen Zuschüsse gewährt werden. Architektin Edith Obrusnik zeigte Möglichkeiten auf, wie das Stadtumbaumanagement schrittweise umgesetzt werden könnte. Denkbar wären Zuwendungen, etwa 30 Prozent der förderfähigen Kosten, ein Mindestförderbetrag von 2500 Euro und eine Höchstförderung von 50 000 Euro. Vorgesehen seien Sanierungs- und Gestaltungsberatungen, Unterstützung bei der Einhaltung der Städtebaurichtlinien, der Antragstellung, Planung, der Sicherstellung der Finanzierung, gegebenenfalls denkmalpflegerischer Genehmigungen und der Kostenschätzung.

Chance für Ladenbesitzer in der Kulmbacher Straße

Ein zusätzliches Geschäftsflächenprogramm (30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 15 000 Euro) könnte für eine und Wiederbelebung der gewerblichen Aktivitäten oder neue geschäftliche Impulse in der Innenstadt – beispielsweise in der Kulmbacher Straße – sorgen. Der von der Stadt definierte Rahmen, die Anzahl der Projekte und ein Investitionsprogramm müssten vorab mit der Regierung von Oberfranken abgestimmt werden.

Der Sanierungsrahmen sei vom Gremium definiert worden, erklärte Geschäftsleiter Sven Dietel auf Anfrage von Wolfgang Sievert (SPD). Die Höhe der benötigten Mittel im Haushalt hänge von der Anzahl der geförderten Projekte ab, erklärte die Architektin auf Anfragen von Alexander Hanna (Bürgerverein).

Bebauungsplan Lerchenbühl III-West wird noch einmal ausgelegt

Der Bebauungsplan Lerchenbühl III – West ist nach Auslegung und Beteiligung der Öffentlichkeit einen Schritt weiter. Wegen der Aufnahme einer schalltechnischen Untersuchung wurde das Planungsbüro TB Markert mit der nochmalige Auslegung beauftragt.

Burgkunstadt fördert die Sanierung von Altbauten
Auch im Markplatzbereich gibt es einige Gebäude, deren Sanierung mit Zuschüssen gefördert werden könnte. Foto: Dieter Radziej

Keine Notwendigkeit sahen die Stadträte in einem Runden Tisch zur Änderungen des Bayerischen Naturschutzgesetzes, den Thomas Müller (Bürgerverein) beantragt hatte. Ziel solle es sein, die neuen Gesetze zum Artenschutz in Burgkunstadt baldmöglichst umzusetzen. Bürgermeisterin Christine Frieß meinte, dass die Stadt schon einiges für den Naturschutz tue. Sie regte an, das Thema „maßvoller“ zu behandeln, indem sich die Beteiligten mit Bernhard Flieger von der Unteren Naturschutzbehörde treffen, um weitere Möglichkeiten auszuloten. Dieser Vorschlag wurde mehrheitlich angenommen.

Weil bei der Abrechnung eines gereinigten Abwasserkanals ein Altvertrag von 1968 über die gemeinsam betriebene Kläranlage in Burgkunstadt auftauchte, hat der Stadtrat beschlossen, alle vor der Gründung des Zweckverbands Abwasserwirtschaft Kunstadt im Jahr 2000 geschlossenen Vereinbarungen für nichtig zu erklären.

Michael Wagner ist Wahlleiter bei den Kommunalwahlen 2020

Die Wahlhelferentschädigung wurde für Wahlvorsteher und Schriftführer auf 70 Euro und für alle Beisitzer und Wahlhelfer auf 60 Euro festgelegt. Michael Wagner wurde zum Wahlleiter für die Kommunalwahlen 2020 bestellt, seine Stellvertreterin ist Waltraud Köhler.

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