BURGKUNSTADT

Burgkunstadts Erstklässer: Hand in Hand ins Klassenzimmer

Die Mädchen und Jungen der Klasse 1a der Friedrich-Baur-Grundschule mit ihrer Lehrerin Andrea Lang. Foto: Dieter Radziej

Ein neuer Lebensabschnitt begann für 38 Mädchen und Jungen mit der Einschulung an der Friedrich Baur-Grundschule am Dienstag. Mit vielen guten Wünschen begleiteten die Abc-Schützen die Mitschüler, Lehrer und Eltern bei der Einschulungsfeier in der Stadthalle.

„Glückwunsch – Du bist jetzt ein Schulkind“, stand auf einem großen Transparent. Die Freunde aus der evangelischen Kindertagesstätte und dem katholische Kindergarten verabschiedeten sich mit fröhlichen Liedern von ihnen: „Eins, zwei, die Kindergartenzeit ist vorbei, drei und vier, die Schule beginnt hier.“

Herzlich begrüßte Rektorin Susi Krauß die Schulanfänger. „Lässt sich das Glück sehen, anfassen oder selbst verwirklichen oder sind darunter eher Geld, Erfolg und Freude zu verstehen?“, fragte sie. Die evangelische Kirchengemeinde Burgkunstadt pflege eine enge Partnerschaft zu einem Dekanat in Tansania und dort empfinden es die Kinder als großes Glück, in die Schule gehen zu dürfen.

„In Tansania empfinden es die Kinder als großes Glück, in die Schule gehen zu dürfen.“
Susi Krauß, Rektorin

Daher sollten sich alle an ihrem ersten Schultag auch ein wenig darüber freuen, dass sie den Unterricht besuchen dürfen und jeden Tag etwas schlauer nach Hause kommen.

Erster Schultag für die Burgkunstadter Klasse 1b und ihre Lehrerin Birgit Rupp. Foto: Dieter Radziej

Sie wünschte nicht nur den Erstklässern, sondern auch deren Eltern, Großeltern und Paten, sich noch lange an die guten Wünsche zum Schulanfang zu erinnern. Sie dankte insbesondere dem Elternbeirat, allen Eltern und Verwandten der Erstklässler, die an den Vorbereitungen und der Ausgestaltung der Einschulungsfeier mitgewirkt haben, sowie Schülern der Klassen 2 und 4 für die Mitgestaltung.

Wer anderen vertraut, hat es im leichter im Leben

Den Schulanfängern spendeten Pfarrer Heinz Geier und Pater Rufus den kirchlichen Segen. Ermutigende Worte gaben ihnen Miriam Hofmann und Christian Parchent mit auf den neuen Lebensabschnitt. Sie erinnerten die Schüler daran, dass ihnen neben ihren Angehörigen auch Gott immer zur Seite stehe und sie mit allen Stärken und Schwächen liebe.

Bürgermeisterin Christine Frieß erinnerte an Pippi Langstrumpf, die an einem neuen Ort einige Zeit brauchte, bis sie akzeptiert wurde. „Dieses Märchen verdeutlicht uns, dass es im Leben wichtig ist, sich gegenseitig zu vertrauen, verantwortungsbewusst zu sein und gute Freunde zu haben, die zuhören, die helfen und für einen da sind“, sagte Frieß. Die Schulleitung und das Lehrerkollegium seinen ein derartiges Team, das allen Erstklässern ein guter Lebensbegleiter sein wolle, um ihnen das Rüstzeug für das weitere Leben zu vermitteln. „Genießt die kommenden Jahre, denn sicherlich werdet ihr bald merken, wie schnell diese einmalige Zeit vorbei sein wird“, sagte Christine Frieß.

Danach kam für allen Schulanfänger der große Augenblick, als sie von ihren Lehrerinnen Andrea Lang (Klasse 1a) und Birgitt Rupp (Klasse 1b) in die Klassenzimmer begleitet wurden. Die Viertklässer nahmen ihre neuen Mitschüler dabei an die Hand.

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