BURGKUNSTADT

Bauzeit der Bergstraße einen Monat kürzer als geplant

Bauzeit der Bergstraße einen Monat kürzer als geplant
Bei der symbolischen Eröffnung der Bergstraße in Burgkunstadt: (v. li.) Pater Josef Gibus, Stadtrat Achim Ruß, Pfarrer Heinz Geyer, Manuel Kellner vom Planungsbüro, Zweite Bürgermeisterin Ulrike Koch, Bürgermeisterin Christine Frieß, der Geschäftsleitende Beamter der Stadt Sven D... Foto: Roland Dietz

Erfreut zeigten sich die Anwohner der Bergstraße in Burgkunstadt ebenso wie die Betroffenen der Straßen Kesselweg und Leite. Sie hatten in den vergangenen vier Monaten bei der Erneuerung der Bergstraße einige Unannehmlichkeiten und Belastungen in Kauf nehmen müssen.

Umso größer war nun die Freude, dass die Bauzeit um ein Monat kürzer als geplant ausgefallen ist. Dies teilte Erste Bürgermeisterin Christine Frieß in einer kleinen Feierstunde zur offiziellen Eröffnung den Anwesenden mit. Symbolisch wurde das Band durchschnitten und die Straße damit wieder ihrer Bestimmung übergeben.

Der Dank der Bürgermeisterin galt den Anwohnern für ihre Geduld, der ausführenden Firma SBG Tiefbau GmbH aus Hof, dem Planungsbüro mit Manuel Kellner an der Spitze und dem Koordinator des Bauamtes der Stadt Burgkunstadt, Markus Pülz. Zur Neueröffnung und Inbetriebnahme der Straße waren zahlreiche Bauausführende, Stadträte und Bürger gekommen.

Die reinen Baukosten blieben laut der Rathauschefin im geplanten Rahmen. Christine Frieß erklärte, das große Erd- und Materialbewegungen nötig gewesen seien. Der Erdaushub für Straßen-, Wasser-, und Kanalbauarbeiten für den Neubau habe 1200 Tonnen beträgen. Dies entspricht knapp 80 Laster-Ladungen.

Das Einbringen von Schottermaterial belief sich auf 1400 Tonnen. Eingearbeitet wurden 400 fortlaufende Meter Granitgroßpflastersteine, 410 laufende Meter Granithoch- und Tiefbordsteine, 50 laufende Meter Betonleistenstein, 200 Kubikmeterm² Betonsteinpflaster. Eingebaut wurden weiter sieben Teleskop-Einbaugarnituren und 100 Meter Druckleitungen. Des Weiteren wurden 450 Quadratmeter Leitungsgräben hergestellt und auf 100 Metern Länge Leerrohre für Breitbandverlegung verlegt. Damit ist die Stadt Burgkunstadt in diesem Straßenzug gut gerüstet für die Zukunft.

Die beiden Geistlichen Pater Josef Gibus von der katholischen und Pfarrer Heinz Geyer von der evangelischen Pfarrgemeinde segneten die neue Straße. Viele Menschen hätten viel gearbeitet und, wie man sehen könne, Ppositives erreicht, betonten sie. Es sei fruchtbringende Arbeit für die Menschen, Einwohner und Benutzer geleistet worden. Beided betonten: „Wege sind als Begegnungen für Menschen zueinander wichtig um Verbindungen zu schaffen.“ Anschließend wurde die neue Straße ihrer Bestimmung übergeben.

Schlagworte