ALTENKUNSTADT

Sturm auf die Burg und Drachenfüttern in der Kathi-Baur-Kita

Und Schuss: Treffsicherheit bewiesen die Kinder, als sie einem gefräßigen Drachen mit Bällen buchstäblich das Maul stopften. Foto: Bernd Kleinert

„Heuer ist alles ein bisschen anders“, verkündete Claudia Spieler. Und die Leiterin der Kathi-Baur-Kindertagesstätte Altenkunstadt hat nicht übertrieben. Statt des traditionellen Sommerfests feierte man am Wochenende ein Burgfest und anstelle der fast schon obligatorischen Vorführungen der Kinder gab es gemeinsame Aktionen für Groß und Klein.

Unter den vielen Besuchern, die sich auf dem Außengelände der Kita eingefunden hatten, waren auch Bürgermeister Robert Hümmer und eine Lehrerabordnung der Grundschule.

Ritter Stöpsel rettet die königliche Wurst

Die lustige Geschichte von „Ritter Stöpsel“ führte das Puppentheater „Putschenelle“ aus Wertheim zum Auftakt in der Grundschulturnhalle auf. Die Story spielt im Königreich Mortadella. Dort herrscht große Aufregung, weil die königliche Wurst spurlos verschwunden ist. Der Koch ist verzweifelt, denn zur Strafe für seine Unachtsamkeit soll er Hanswurst im Puppentheater werden. „Wer die Wurst zurückbringt, darf um die Hand der schönen Prinzessin Zuckererbse anhalten“, verspricht König „Geruhsam, der weiß selbst nicht mehr Wievielte“. Ritter Stöpsel ernennt den Koch zu seinem Knappen und gemeinsam stürzen sie sich in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die Zuschauer amüsierten sich prächtig und klatschten begeistert Beifall.

Pferderennen, Schatzsuche und Schwerter aus Luftballons

Nicht minder abenteuerlich ging es auf dem Gelände der Kindertagesstätte zu. Das Krippenteam hatte lustige Aktionen vorbereitet, bei denen vor allem jüngere Kinder ihren Spaß hatten. Die Mädchen und Jungs beteiligten sich an „Pferderennen“, gingen auf Schatzsuche und belagerten eine aus stabiler Pappe gebaute Burg. Treffsicherheit bewiesen sie bei der Fütterung eines gefährlichen Drachens. Mit Bällen stopften sie ihm buchstäblich das Maul. Stolz schwangen die kleinen Ritter ihre aus aufgeblasenen Luftballons geformten Schwerter.

Zu einem Burgfest gehört auch eine Burg. Im Nu hatten die Kinder die aus Pappe gebaute Festung erobert. Foto: Bernd Kleinert

Kaffee, Kuchen, Torten, Wiener und Käsebrötchen standen für das leibliche Wohl bereit. Viele schöne Preise gab es bei einer Tombola zu gewinnen. In gemütlicher Runde klang das Burgfest am Abend aus. Claudia Spieler dankte den Kuchenspendern, der heimischen Geschäftswelt, dem Elternbeirat und allen Helfern, ohne deren Unterstützung das Fest nicht möglich wäre.

 

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