STRÖSSENDORF

Beim Seniorensport getroffen, dann Ausstellung gemacht

Beim Seniorensport getroffen, dann Ausstellung gemacht
Jürgen Böttcher und Leopold Frommelt (2. und 3. v. li.) eröffneten ihre Kunstausstellung, begleitet von Hans Ehm (re.) auf der Gitarre. Einführende Worte sprach Pfarrer i.R. Gottfried Krauß (li.). Foto: Dieter Radziej

Mit Leopold Frommelt und Jürgen Böttcher stellen derzeit zwei heimische Künstler in der Markgrafenstraße ihre Werke vor. Die Vernissage war bereits bestens besucht.

Pfarrer i.R. Gottfried Krauß übernahm gerne die Aufgabe, die beiden Künstler vorzustellen. Erfreulich sei, dass Leopold Frommelt stets auch bei seinen Mitmenschen die Liebe zur Malerei wecken konnte, indem er Mal- und Zeichenkurse abhielt. An seinen ausgestellten Bildern sei zu erkennen, sagte Krauß, welche Freude Leopold Frommelt an der Malerei finde. Dessen Vielseitigkeit, aber auch seine Exaktheit, ziehen dabei die Blicke auf sich. Er habe dabei auch erkannt, führte Pfarrer Gottfried Krauß weiter aus, dass künstlerische Fähigkeiten nicht etwa eine Selbstverständlichkeit sind, sondern gleichsam ein Geschenk Gottes.

Danach wandte sich Krauß dem zweiten Künstler Jürgen Böttcher zu, der schon als Kind und Jugendlicher viel Freude in der freien Natur fand.

Manche Fundstücke aus Stein vom nahen Bachlauf, Holzstücke aus dem Wald und interessante Wurzeln wurden von ihm gesammelt. Mit geschickten Händen ließ er daraus regelrechte Kunstwerke entstehen – sogar kreative Vasen aus Holz. Nachdem er sich im Rentenalter seinen Wunsch nach einem Häuschen mit einem kleinen Garten erfüllen konnte, wurde er, eigentlich im Sauerland geboren, mit seiner Ehefrau in Altenkunstadt sesshaft.

Hier lernte er Leopold Frommelt beim Seniorensport kennen, und er ermutigten seinen neuen Freund sich verstärkt wieder künstlerisch zu betätigen. Dies geschah dann auch. Als sichtbares Zeichen dieser neuen Freundschaft sei diese gemeinsame Kunstausstellung entstanden.

Mit der Mundharmonika

Nachdem Leopold Frommelt auch über musikalisches Talent als begeisterte Mundharmonikaspieler verfügt, ließ er es sich nicht nehmen, begleitet vom Gitarrenspiel durch Hans Ehm, dieser Ausstellung noch einen klangvollen Rahmen zu verleihen.

Diese Kunstausstellung steht vom 18. Mai bis 2. Juni, jeweils an Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr, allen Interessenten offen.

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