ALTENKUNSTADT

Ohne die ehrenamtlichen Helfer wäre Altenkunstadt ärmer

Ohne die ehrenamtlichen Helfer wäre Altenkunstadt ärmer
Eine stattliche Mannschaft ist es, die die Gemeinde Altenkunstadt als Fahrer des Bürgerbusses, Feldgeschworene, Wanderwegepfleger und Rentnertrupp unterstützt. Dafür dankte ihnen Bürgermeister Robert Hümmer (li.), der Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessun... Foto: Dieter Radziej

Ehrenamtlich engagierte Bürger leisten wertvolle Dienste für ihre Mitmenschen – sei es als Feldgeschworene, Pfleger der Wanderwege, Fahrer des Bürgerbusses oder im Rentner-Trupp. Zum Dank für ihren Einsatz hatte die Gemeinde die Helfer zu einem Essen in die Gastwirtschaft Häublein nach Strössendorf eingeladen.

Bürgermeister Robert Hümmer und Geschäftsleiter Alexander Pfaff dankten ihnen ebenso wie Thomas Hegen, der Leiter des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung für ihre unbezahlbaren Dienste. Feldgeschworenen-Obmann Georg Fiedler berichtete über die Aufgaben der Siebener und ging insbesondere auf die Vermessungstätigkeit in neuen Baugebieten ein. In Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt Coburg seien alle Aufgaben gut bewältigt worden.

Fahrdienst für ältere Menschen zu Behörden und zum Einkaufen

Eine wertvolle Hilfe für die älteren Bürger ist der Bürgerbus, wie Bernd Schaube berichtete. Die Touren, immer an Donnerstagen, würden von Einwohnern, die kein Fahrzeug haben, oder sich aus Altersgründen die Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr zutrauen, gerne angenommen. Sie werden zu wichtigen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten chauffiert und anschließend wieder nach Hause gebracht. Dank vieler hilfsbereiter Bürger sei es gelungen, auch kurzfristige Ausfälle zu bewältigen.

Die Pfleger der Wanderwege sind regelmäßig unterwegs, wie Robert Görlich informierte.

„Solange wir alle noch rüstig bleiben, werden wir weiterhin an der Dorfverschönerung mitwirken.“
Wilfried Sünkel, Sprecher des Rentnertrupps

Sie kümmern sich um die Routen und bessern die Beschilderung aus, um die Region für Wanderer und Fahrradfahrer attraktiv zu halten.nehmend an Bedeutung.

Auf die „Jung-Rentner“ von Strössendorf, wie er sie humorvoll bezeichnete, ging Wilfried Sünkel ein.

Sie pflegen vor allem die öffentlichen Anlagen, im Friedhofsbereich am Schlossgarten und beim Zugang zur evangelisch-lutherischen Pfarrkirche. Bäume, Sträucher und Kopfweiden wurden zurückgeschnitten und neu angepflanzt. Das Biotop wurde gepflegt und das Schulbuswartehäuschen neu gestrichen. In Aktion tritt der Rentner-Trupp immer dienstags. „Solange wir alle noch rüstig bleiben, werden wir weiterhin an der Dorfverschönerung mitwirken“, sagte Sünkel.

Bürgermeister Robert Hümmer dankten ihnen herzlich dafür, dass sie ihre Freizeit für das Allgemeinwohl opfern.

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