ALTENKUNSTADT

Kindernachmittag: Was Baumscheiben erzählen

Eine große Baumscheibe zum Befühlen der Jahresringe zeigte Tina Trenkwald den Kindern. Foto: Bernd Kleinert

Das Alter eines Baums erkennt man nicht unbedingt an seiner äußeren Erscheinung. Wie alt er tatsächlich ist, wird erst deutlich, wenn man ihn fällt. Um die Jahres- und Wachstumsringe, die dann sichtbar werden, ging es bei einem Kindernachmittag, zu dem die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Altenkunstadt/Strössendorf und ihr Kids-Club in das Kreuzberg-Gemeindezentrum eingeladen hatten. Die Resonanz war erfreulich.

„Um Spaß zu haben, bedarf es keines großen Materialaufwands. Alles, was man braucht, ist ein bisschen Fantasie.“
Tina Trenkwald, Kids-Club-Mitarbeiterin

Zur Veranschaulichung hatte der Hobbykünstler Ernst Müller Baumscheiben ausgesägt. „Jahr für Jahr wächst ein Baum und bildet dann unter der Rinde einen neuen Ring Holz“, wussten Nora, Max und Alina. Das bewirkt, dass der Stamm immer dicker wird. „Und an der Zahl der Ringe kann man das Alter eines Baums ablesen“, ergänzten Franz und Leni. Tina Trenkwald, die zusammen mit den Kids-Club-Mitarbeiterinnen Lisa, Sebastian, Lena und Clara den Nachmittag gestaltete, zeigte den Mädchen und Jungs eine große Baumscheibe und ließ sie die Jahresringe befühlen.

Im kreativen Teil pausten die Kinder mittels Pergamentpapier und Buntstiften die Ringe kleiner Baumscheiben ab, schrieben ihre Namen darauf und schmückten damit die Pinnwand im Gemeindezentrum. Mini-Scheiben verwandelten sie mit Glitzer-Dekomaterial und Wachsmalkreide in farbenfrohe Kunstwerke und kreierten Schlüsselanhänger. Mit Baumscheiben lässt sich auch sehr gut spielen. Eine Riesengaudi war das Zielwerfen, Schnelligkeit und eine ruhige Hand waren beim Turmbau gefragt. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache, sodass die Zeit wie im Flug verging. „Um Spaß zu haben, bedarf es keines großen Materialaufwands. Alles, was man braucht, ist ein bisschen Fantasie“, stellte Tina Trenkwald fest. Es geht also auch ohne Computer. Tina Trenkwald dankte allen Helfern und lud zum nächsten Kindernachmittag am Freitag, 15. März, um 14.30 Uhr in das Kreuzberg-Gemeindezentrum ein.

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