HAINWEIHER

Feuerwehrhaus Hainweiher: Treffpunkt für Vereine

Strahlende Gesichter beim Richtfest für den Anbau ans Feuerehrhaus in Hainweiher (v. li.): Architekt Ulf Müller, Thomas Rupprecht von der Feuerwehr, Richard Göhl von Dechant Bau, Thomas Rühr und Franz Westermayer von der Feuerwehr und Bürgermeisterin Christine Frieß. Foto: Roland Dietz

Zu einem kleinen Richtfest für den Anbau des Feuerwehrhauses in Hainweiher trafen sich die Beteiligten jetzt. Erforderlich wurde der Anbau wegen des Verkaufs des alten Schulhauses in Ebneth. Durch den Anbau sollen ein Schulungsraum für die Feuerwehr und ein Treffpunkt für die Vereine in Ebneth und Hainweiher geschaffen werden.

„Die Stadt har in die Zukunftsfähigkeit der Orte investiert, das Dorfleben kann florieren.“
Christine Frieß, Bürgermeisterin

Die Stadt wolle ihre Vereine nicht im Regen stehen lassen und sei bemüht, in den Dörfern eine Anlaufstelle zur Verfügung zu stellen, erklärte Bürgermeisterin Christine Frieß. Leider sei dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht überall möglich. Der Stadtrat hat daher einstimmig beschlossen, in Hainweiher den gewünschten Schulungsraum ans Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr anzubauen. Außerdem ist der Raum so konzipiert, dass auch andere Vereine aus Ebneth und Hainweiher ihn für Veranstaltungen, Versammlungen und Proben nutzen können.

„Die Stadt har in die Zukunftsfähigkeit der Orte investiert, das Dorfleben kann florieren, da es bald wieder einen Alternativraum gibt“, betonte die Bürgermeisterin. Der Raum habe einen doppelten Zweck, da er als Schulungsraum ebenso genutzt werden könne, wie als Versammlungs- oder Probenraum, sagte Architekt Ulf Müller.

Die Nutzfläche umfasst rund 110 Quadratmeter, der Zugang ist barrierefrei. Die Baukosten bezifferte Müller auf rund 350 000 Euro. Er dankte der Firma Dechant und den Verantwortlichen der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit. „Ihr werdet im nächsten Jahr eure Weihnachtsfeier hier abhalten können“, kündigte er an.

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