WEISMAIN

Geschenkideen: Kunst und Genuss beim Weismainer Scheunenmarkt

Spaß an der Feuerschale: Stockbrot rösten durften die Kinder vor dem Stand des Kindergartens St. Anna. Foto: Roland Dietz

Es war eine Abstimmung mit den Füßen. Der Andrang beim ersten Scheunenmarkt im Weismainer Kastenhof am Sonntag übertraf alle Erwartungen. Strahlend betrachtete Erwin Hermannsdörfer, der den Hobbykünstlermarkt mit seinen Krippenfreunden organisiert hatte den Besucherstrom.

„Durch persönlichen Einsatz und die Mithilfe vieler fleißiger Hände ist es wieder einmal gelungen, eine Bereicherung für Weismain zu schaffen.“
Udo Dauer, Bürgermeister

Bereits bei der Eröffnung begrüßten er und Bürgermeister Udo Dauer zahlreiche Gäste. Die Idee, die der alte FuchsScheune wieder zu beleben. hatten Hermannsdörfer von den Weismainer Krippenfreunden und Stefanie Bornschlegel vom Nord-Jura-Museum schon länger. Mit zahlreichen Mitstreitern entrümpelten sie die Scheune und dekorierten sie adventlich, um eine stimmungsvolle Kulisse für einen Hobbykünstler- und Handwerkermarkt zu schaffen. Ein Blickfang war schon die alte Pferdekutsche vor der Scheune.

„Durch persönlichen Einsatz und die Mithilfe vieler fleißiger Hände ist es wieder einmal gelungen, eine Bereicherung für Weismain zu schaffen“, lobte Bürgermeister Udo Dauer. „Es ist ein Kleinod mehr in unserer Kernstadt.“ Auch wenn man bei solchen Experimenten nie wisse, wie sie angenommen werden, sei es nicht der letzte Scheunenmarkt. Er dankte allen, die bei der Verwirklichung mitgeholfen haben. Dass das alte Gebäude nun wieder mit Leben gefüllt wird, freute auch die Besitzer der ehemaligen Brauereischeune, Herbert und Anita Geißner geb. Fuchs. Sie wünschten allen Ausstellern und Hobbykünstlern viel Erfolg.

Kreativ und vielfältig war das Anbot der Aussteller an Kunsthandwerk und Adventsschmuck. Von Holzschnitzereien über Gestecke aus Naturmaterial bis hin zu selbst gemachten Likören, Marmeladen und Gelees reichte die Palette. Dekorative Lampen und Lichter gab's ebenso wie Riesentassen selbst gestrickte Schals, Mützen und Socken. Mit kulinarischen Köstlichkeiten wurden die Besucher im Kastenhof verwöhnt. Begehrt waren die köstliche Schupfnudeln, die Franz Winkler, zusammen mit dem Imkerverein anbot. Selbstgemachter Honig und Quittengelee und eigens gegossenen Kerzen rundeten sein Angebot ab. Verlockend dufteten Eierpunsch, Glühwein und frisch gebackene Waffeln, die die Arnsteiner Gartenfreunde anboten.

Stockbrot am Lagerfeuer

Gerne scharten sich kleine und große Besucher um die Feuerschale des Kindergartens St. Anna, um Stockbrot zu backen. Und für die Großen gab's Gulaschsuppe. Fleißig hatten Kinder, Eltern und Erzieherinnen auch für den Markt schöne Dinge aus Holz, Papier, Plastik und Wolle gebastelt, wie die Leiterin Karin Vonbrunn berichtete. Jung und Alt sägten, hämmerten, malten, betonierten und bastelten. Auf besonderen Wunsch des Elternbeirats gab es auch einen Männerbastelabend, wo die Väter mit schwerem Gerät Engel, Sterne und Glocken aussägten.

Eine zusätzliche Bereicherung waren die Krippenausstellung im Schönbornsaal und das Nordjura-Museum, wo es nach der Besichtigung auch Kaffee und Kuchen für die Besucher gab. So gab es nur zufriedene Gesichter beim ersten Weismainer Scheunenmarkt.

Kreatives und Adventsschmuck boten die Aussteller beim ersten Weismainer Scheunenmarkt an. Foto: Roland Dietz
Kunstvolle Holzobjekte waren beim Scheunenmarkt zu bewundern. Foto: Roland Dietz

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