SPIESBERG

Bürgergespräch Spiesberg: Wie geht's weiter mit der Kanalisation?

Korrektur: Nachdem der Ortsname von Spiesberg auf dem Ortsschild mit scharfem „ß“ geschrieen worden war, wurde der Fehler provisorisch ausgebessert. Foto: Dieter Radziej

Der Anschluss von Spiesberg an die neue Kleinkläranlage stand im Mittelpunkt eines Bürgergespräches im Feuerwehrgerätehaus zu dem die Gemeinde Altenkunstadt eingeladen hatte. Sogar einige Jugendliche diskutierten mit.

Für die Aufwertung des Kinderspielplatzes dankte Agnes Weberpals der Gemeinde Altenkunstadt und den Spiesberger Vereinen. Ein Sonnensegel für den Sandkasten, das den Kindern Schatten spenden würde, wünschte sich Kerstin Schnapp für den Sandkastenbereich. Dies dürfte kein größeres Problem sein, meinte Bürgermeister Robert Hümmer.

Wann die Hausanschlüsse für die KanaIisation im Zuge des Anschlusses an die Kleinkläranlage verlegt werden, wollten die Bürger wissen. Bei den Erdarbeiten sollen auch Leitungen für den Breitbandausbau verlegt werden, erklärte Bürgermeister Robert Hümmer. Die im Zuge der Arbeiten entstandenen Straßenschäden im Nachbarort Zeublitz würden bald behoben, stellte der Bürgermeister in Aussicht.

Schreibfehler auf dem Ortsschild

Lisa Schnapp wollte wissen, wann die Geh- und Radwege in Spiesberg wieder benutzbar sind. Außerdem wies sie darauf hin, dass auf dem neuen Ortsschild am Ortsausgang in Burkheim Spiesberg mit einem scharfen „ß“ geschrieben wurde. Agnes Weberpals ergänzte, dass sich die Einwohner wegen des Schreibfehles bereits an die Straßenbehörde gewandt hätten. Inzwischen wurde der Fehler mit einem Klebeband korrigiert.

Zu Beginn hatte Bürgermeister Robert Hümmer die aktuelle Entwicklung von Altenkunstadt erläutert. Wegen der Einwohnerentwicklung seien demnächst Erweiterungen der Kinderbetreuungseinrichtungen erforderlich. Die Grundschulsanierung, veranschlagt mit rund 8,7 Millionen Euro, werde im nächsten Jahr in den Sommerferien beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern. Für die Arbeiten erhalten die Gemeinde Fördermittel von rund fünf Millionen Euro.

Ein weiteres Großprojekt werde im kommenden Jahr die Sanierung der Staatsstraße 2191 von Röhrig bis zur Mainbrückenkreuzung durch das Straßenbauamt. Im Zuge der Arbeiten werde die Gemeinde Altenkunstadt die Kanäle und Wasserleitungen erneuern (Kostenaufwand: rund eine Million Euro).

Umgestaltung in Theodor-Heuss-Straße

Zum Lehrschwimmbecken bemerkte der Bürgermeister, dass es einer der nächsten wichtigen Schritte sein werde, die Fördermittel zu beantragen. Diskutiert wurde die Innerortsplanung für Altenkunstadt, insbesondere im Bereich der Theodor-Heuss-Straße. Bürger erkundigten sich, wie künftig die Straßenführung und Parkmöglichkeiten angedacht sind.