ALTENKUNSTADT

Altenkunstadt: BunterNachmittag im Seniorenzentrum

Als „Wildecker Herzbuben“ begeisterten die Betreuungskräfte Irene Holhut (links) und Sonja Kraus vom Sozialen Dienst die Senioren. Beim Hit „Herzilein, du musst nicht traurig sein“ schlugen die Stimmungswogen hoch. Foto: Bernd Kleinert

Stimmung und gute Laune waren Trumpf beim herbstlich-bunten Nachmittag, zu dem das Friedrich-Baur-Seniorenzentrum Sankt Kunigund in Altenkunstadt in den dekorierten Speisesaal eingeladen hatte. Die Damen des Sozialen Dienstes hatten ein tolles Programm auf die Beine gestellt, das die Zeit wie im Flug vergehen ließ.

Ergotherapeutin Karina Schmitt, die Grüße von Einrichtungsleiterin Gabriele Händel übermittelte, führte charmant durch den Nachmittag. Bei einem kleinen Wunschkonzert sangen die Senioren Volkslieder, die sie ihr Leben lang begleitet haben. Zu hören waren beliebte Weisen wie „Lustig ist das Zigeunerleben“ oder das Frankenlied „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“. Beiträge von Heimbewohnern regten zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken an. Höhepunkt des geselligen Treibens war der Auftritt der „Wildecker Herzbuben“. Die Betreuungskräfte Irene Holhut und Sonja Kraus vom Sozialen Dienst schlüpften in die Rolle des schwergewichtigen, aus dem nordhessischen Wildeck stammenden Volksmusikduos. Mit weißem Bart, Hut und farbenfroher Tracht waren sie nicht wiederzuerkennen.

Zugabe gefordert

„Um dem Original möglichst nahe zu kommen, mussten wir Hemden und Hosen an den entsprechenden Stellen ausstopfen. Das war Schwerstarbeit“, lachte Irene Holhut. Beim Hit „Herzilein, du musst nicht traurig sein“ ging im Saal die Post ab. Es wurde gesungen und geschunkelt. Das Publikum war vom Auftritt der „hauseigenen Herzbuben“ derart begeistert, dass die beiden um eine Zugabe nicht herumkamen. Mit dem Lied „Auf Wiedersehen, bleib nicht so lange fort“ verabschiedeten die Senioren die Überraschungsgäste.

Hungern musste beim herbstlich-bunten Nachmittag niemand. Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes buken unermüdlich Waffeln, die mit Eis, Sahne, Frucht- und Schokoladensoße zum Kaffee serviert wurden. Ergotherapeutin Karina Schmitt dankte am Ende allen Mitwirkenden und Helfern, die zum Gelingen der fröhlichen Fete beigetragen hatten.