BURGKUNSTADT

Regen zwingt zur Unterbrechung

Einen gemeinsamen Gottesdienst feierten die Gläubigen des Seelsorgebereichs Obermain-Jura am Pfingstsamstag auf dem Kordigast. Foto: Gabi Denscheilmann

Auch in diesem Jahr trafen sich die Gläubigen des Seelsorgebereiches Obermain-Jura am Pfingstsamstag, 19. Mai, auf dem Kordigast zu einem gemeinsamen Gottesdienst. Die Pfarreien Sankt Michael Mainroth, Mariä Himmelfahrt Kirchlein, Sankt Heinrich und Kunigunde Burgkunstadt, die Kuratie Allerheiligen Maineck und Mariä Geburt Altenkunstadt machten sich von Pfaffendorf aus auf den Weg nach oben. In Giechkröttendorf trafen sich die Gläubigen aus Sankt Johannes der Täufer Modschiedel, Sankt Nikolaus Arnstein und Sankt Martin Weismain, um gemeinsam hinaufzuziehen auf den Kordigast. Am Feldkreuz in der Nähe der „Steinernen Hochzeit“ traf man sich, um gemeinsam einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern. Aber Petrus hatte in diesem Jahr wieder andere Pläne, so wie schon im vergangenen.

Von den Parkplätzen, die als Treffpunkt gewählt wurden, ging es betend und singend zum vereinbarten Treffpunkt. Am Feldkreuz angekommen, stellte es sich aber sehr schnell heraus, dass es besser war, Schutz unter den überdachten Flächen des Hofes der „Steinernen Hochzeit“ zu suchen. Da es im vergangen Jahr auch schon so war, wussten die meisten bereits, wo die trockensten Plätze zu finden sind.

Der Altar wurde in Windeseile „umgebaut“, und der Gottesdienst konnte fortgesetzt werden. Die Blaskapelle von Mainroth sorgte für die notwendige musikalische Untermalung des Gottesdienstes. Schon zur Mittagszeit hatten sich Pastoralreferentin Birgit Janson und Pater Rufus Witt, begleitet von einigen Firmlingen und ihren Eltern, von Burgkunstadt aus über Mainroth und Altenkunstadt zu Fuß auf den Weg hinauf auf den Kordigast gemacht. Als Zelebranten waren Geistliche aus dem kompletten Seelsorgebereich gekommen: Diakon Herbert Mayer, Diakon Konrad Funk, Pfarrer Gerhard Möckel, Pfarrer Kosma Rejmer und auch Pater Rufus Witt.

Thema Heiliger Geist

Das Thema des Gottesdienstes in diesem Jahr war der Heilige Geist. Pater Kosma Rejmer hatte bei dieser Feier die Aufgabe des Predigens übernommen. Herzlich und freundschaftlich waren die Begegnungen während und auch nach der Feier, da man viele „alte Bekannte“ aus den Nachbarpfarreien traf. Alle rückten unter den überdachten Flächen zusammen, so dass jeder ein trockenes Plätzchen fand. Bei diesem Wetter wurde deutlich, wie in der Not alle einander helfen.

Pfarrer Möckel bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmern, aber auch bei allen, die diese schöne Veranstaltung organisiert und vorbereitet haben. Nach dem Gottesdienst kehrten noch viele „Wallfahrer“ in die „Steinerne Hochzeit“ ein, um eine gemütliche Zeit in guter Gesellschaft zu verbringen und das Miteinander zu bekräftigen.

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