ALTENKUNSTADT

Altenkunstadter Kleiderkammer wird Schnäppchen-Shop

Altenkunstadter Kleiderkammer wird Schnäppchen-Shop
Schnäppchen-Shop nennt sich jetzt die Kleiderkammer der Altenkunstadter Malteser, die wegen Umstrukturierungsmaßnahmen fast ein Jahr lang geschlossen war. Über die gelungene Wiedereröffnung freuen sich Elke Klaus (li.), Diözesanreferentin für Soziales Ehrenamt, MHD-Ortsbeauftragt... Foto: Bernd Kleinert

Alles neu macht der Mai, behauptet ein Sprichwort. Für den Malteser-Hilfsdienst (MHD) Altenkunstadt trifft dies eher auf den Oktober zu. Mit neuem Namen, neuem Team und einem komplett neuen Warensortiment nahm dort jetzt die Kleiderkammer ihre Arbeit wieder auf. Wegen Umstrukturierungen war die soziale Einrichtung fast ein Jahr lang geschlossen.

„Unsere Helfer dürfen nicht gefährdet werden, denn ihr seid nun mal das Wichtigste, was wir haben.“
Elke Klaus, Diözesanreferentin für Soziales Ehrenamt

Zahlreiche Gäste hatten sich zur Wiedereröffnung im Malteser-Zentrum im Altenkunstadter Gewerbegebiet eingefunden. Elke Klaus, Diözesanreferentin für Soziales Ehrenamt, dankte allen Mitarbeitern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz: „Ohne euch wäre das alles nicht möglich“. Neben der Neustrukturierung der Kleiderkammer habe auch die Umsetzung der erforderlichen Schutz- und Hygieneauflagen aufgrund der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle gespielt. „Unsere Helfer dürfen nicht gefährdet werden, denn ihr seid nun mal das Wichtigste, was wir haben“, erklärte Klaus. Aber auch die Gesundheit der Besucher liege den Maltesern am Herzen.

„Ihr habt großartige Arbeit geleistet“, versicherte MHD-Ortsbeauftragter Georg Vonbrunn der Helferschar. Die Kleiderkammer erfreue sich seit Jahrzehnten in der Bevölkerung großer Beliebtheit. Er hoffe, dass an dieser Resonanz sich auch nach der Umstrukturierung nichts ändern werde. Vonbrunn dankte den Frauen und Männern, die sich ehrenamtlich für die Kleiderkammer engagieren: „Ihr investiert viel Zeit und Arbeit in eine gute Sache.“

„Unsere Kleiderkammer heißt jetzt Schnäppchen-Shop“, verkündete Willi Fruck, der künftig die soziale Einrichtung leiten wird. Elf Helfer werden ihn dabei unterstützen. Wie Fruck betonte, sei der alte Warenbestand komplett ausgemustert und durch ein neues Sortiment ersetzt worden. Er dankte der Firma Baur, die seit vielen Jahren die Arbeit der MHD-Kleiderkammer unterstützt. Besucher könnten jetzt aus einem umfangreichen Angebot an Bekleidung für Frauen, Männer und auch Kinder auswählen. Sogar eine kleine Schmuckabteilung habe man eingerichtet.

Öffnung jeden Mittwoch und Samstag

War die Kleiderkammer früher nur einmal im Monat geöffnet, so möchte der Schnäppchen-Shop und sein Team nun wöchentlich für die Bürger da sein und das gleich an zwei Tagen. „Künftig werden wir jeden Mittwoch von 13 bis 16 Uhr sowie samstags von 11 bis 15 Uhr unsere Pforten öffnen“, erklärte Fruck.

Wegen der Corona-Pandemie dürfen sich vorerst aber nur maximal zehn Personen im Shop aufhalten; außerdem besteht Maskenpflicht. Altkleider können im Moment nicht angenommen werden. Für ausgediente Klamotten stehen aber auch weiterhin die Container auf dem Außengelände des Malteser-Zentrums zur Verfügung.

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