ALTENKUNSTADT

Altenkunstadt schafft CO2-Fühler für Schulen und Kitas an

Altenkunstadt schafft CO2-Fühler für Schulen und Kitas an
Das System stellten Bürgermeister Robert Hümmer (Mitte), die sozialpädagogische Fachkraft Nadine Schmidt und Norbert Henkel vom Ingenieurbüro Reichenbach & Henkel vor. Foto: Dieter Radziej

Um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen in der Pandemie zu gewährleisten, stattet die Gemeinde Altenkunstadt die Kindertagesstätten und Schulen mit 67 CO2-Fühlern und vier mobilen Luftreinigungsgeräten aus. Die Anschaffungskosten von 16 942 Euro werden vom Staat gefördert.

Der Freistaat habe ein weiteres Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro auf den Weg gebracht, das Investitionen die zum infektionsgerechten Lüften die Träger von Kindertagesstätten, Großtagespflegestellen, heilpädagogische Einrichtungen und Schulen bei der Umsetzung der dafür erforderlichen technischen Maßnahmen finanziell unterstützt, erläuterte Bürgermeister Robert Hümmer. Denn gerade nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist das Lüften von Klassenräumen ein wichtiges Element, um Infektionen vorzubeugen.

Eine Investition von 122 500 Euro

Die Gemeinde Altenkunstadt habe außerdem die Förderung von 35 weiteren mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion für die Fach- und Klassenräume beantragt. Bei einem durchschnittlichen Aufwand von rund 3500 Euro für jeden Raum werde dies rund 122 500 Euro kosten.

Wie die CO2-Sensoren funktionieren, erläuterte Bürgermeister Robert Hümmer bei einem Ortstermin im katholischen Pfarr- und Jugendheim, wo derzeit eine Kindertagesstättengruppe untergebracht ist. Zusammen mit Sozialpädagogin Nadine Schmidt und Norbert Henkel vom Ingenieurbüro Reichenbach & Henkel demonstrierte er, wie die Geräte funktionieren. Eine rote Warnlampe leuchtet auf, wenn die Konzentration von CO2 so hoch wird, dass gelüftet werden sollte. Er hoffe, dass das Förderprogramm ein Baustein zur Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen und Kindergärten ist.

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