ALTENKUNSTADT

Altenkunstadt: Richtfest für „Wohnen im Apfelgarten“

Altenkunstadt: Richtfest für „Wohnen im Apfelgarten“
Nach dem Richtspruch hob der Zimmerermeiser nach alter Sitte auch das Glas auf einen unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten. Foto: Dieter Radziej

Im Projekt „Wohnen im Apfelgarten“ in Altenkunstadt werden 20 barrierefreie Eigentumswohnungen, eine Tagespflege für Senioren und ein Beratungszentrum der Caritas errichtet. Eine wichtige Etappe war das Richtfest der Wohnanlage in der Theodor-Heuss-Straße am Donnerstagnachmittag.

Zu dem Festakt auf der Baustelle begrüßte Bauunternehmerin Gisela Raab zahlreiche Ehrengäste, die Bauleitung, die Handwerker, die Vertreter der Gemeinde Altenkunstadt, der Raiffeisenbank und des Caritasverbands sowie einige der künftigen Bewohner. Ein prächtiger Richtbaum und Fähnchen in den Farben der Partnerunternehmen des Gemeinschaftsprojekts schmückten das Gerüst des Rohbaus.

„Das Wohnprojekt bietet ein zeitgemäßes Angebot für Senioren, die selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter leben möchten.“
Gisela Raab, Bauunternehmerin

„Das Wohnprojekt bietet ein zeitgemäßes Angebot für Senioren, die selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter leben möchten“, sagte Geschäftsführerin Gisela Raab. Zugleich förderten derartige Projekte ein lebendiges Miteinander und böten eine Wohnform für Menschen bis ins hohe Alter, indem sie zuhause sowohl bei der Pflege als auch bei der Haushaltsführung jederzeit professionelle Unterstützung erhalten können. Es sei für die Bewohner beruhigend, die Caritas im Haus zu haben.

Das Wohnkonzept der Firma Raab gemeinsam mit dem Caritasverband für den Landkreis Lichtenfels und der Raiffeisenbank Obermain Nord beeinflusse die Entwicklung der Gemeinde Altenkunstadt nachhaltig und positiv, sagte Bürgermeister Robert Hümmer. Es sei ein weiterer Baustein für die gemeindlich Innenentwicklung, insbesondere für die geplante „Neue Mitte“ Altenkunstadts. So entstehe in zentraler Lage ein zukunftsweisendes Wohnprojekt mit einer kompetenten Rundumversorgung sowie hauswirtschaftliche- und ambulante Dienstleistungen für Senioren. Der Bürgermeister dankte Gisela Raab und allen Beteiligten.

Generationenübergreifendes Projekt

Altenkunstadt: Richtfest für „Wohnen im Apfelgarten“
Richtfest für das Projekt „Wohnen in Apfelgarten“ in Altenkunstad (v. li.): Caritas-Verwaltungsleiter Philipp Gernlein, ... Foto: Dieter Radziej

„Hier entsteht ein wichtiger Ankerpunkt für die Entwicklung hin zu einer familienfreundlichen- und altengerechten Kommune, die die Lebensqualität aller Menschen vor Ort erhöht“, sagte Richard Reich, früherer Caritas-Geschäftsführer. „Dort zu wohnen und zu leben, wo meine Familie und Freunde sind, also wo ich zuhause bin und zudem eine Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung meines Alltages erhalten kann, in Verbindung mit einer lebendigen Nachbarschaft, ist der Wunsch der meisten Menschen im Alter und zugleich eine der tragenden Säulen dieses Projektes“, sagte er. „Ein Leben lang und sicher, selbstbestimmt in vertrauter Umgebung zu leben“, ist der Leitgedanke der von Richard Reich erstellten Konzeption für das generationsübergreifende Projekt.

Nach intensiven Vorbereitungen, der Planung und zahlreichen Gesprächen mit der Gemeinde Altenkunstadt, der Raiffeisenbank Obermain Nord, dem Landkreis Lichtenfels, der Regierung von Oberfranken, dem Caritasverband Lichtenfels, allen Ämtern und Behörden, und insbesondere Geschäftsführerin Gisela Raab von der Ebensfelder Baugesellschaft Raab sei ein Konsens für das „Wohnen im Apfelgarten“ mit Tagespflege und Dienstleistungsangeboten gefunden worden.

Altenkunstadt: Richtfest für „Wohnen im Apfelgarten“
Die Bauunternehmerin Gisela Raab stellte das Wohnbauprojekt vor. Foto: Dieter Radziej

Der Verwaltungsleiter des Caritasverbands für den Landkreis Lichtenfels, Philipp Gernlein, gratulierte allen, die hinter diesem Projekt stehen, besonders der Firma Raab und den Handwerkern. Nachdem es in Altenkunstadt mit der Kleinkinder- und Seniorenbetreuung schon wichtige Einrichtungen unter der Regie des Caritas-Verbandes gebe, werde mit der künftigen Tagespflege und der Beratungsstelle die soziale Versorgung der Gemeinde weiter verbessert.

Danach sprach Zimmerer Andreas Baumann von der Firma Glückauf aus Sonneberg den Richtspruch.

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